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Liebe Leserin, lieber Leser, um andere Menschen für eine Idee zu gewinnen, bedarf es oftmals guter Argumente, die überzeugen und richtig präsentiert werden müssen. Allerdings ist es nicht immer einfach, andere mit den richtigen Argumenten für sich zu begeistern und so auf seine „Seite zu bringen“. Lesen Sie im Themenkanal Mitarbeiterführung, wie Sie eine überzeugende Argumentation aufbauen und umsetzen. Vielleicht ist Ihnen in Ihrem Arbeitsbereich auch schon einmal aufgefallen, dass einzelne Mitarbeiter von anderen Kollegen ausgegrenzt oder beleidigt werden. Hier ist es wichtig, dass Sie als Führungskraft nicht wegschauen, nach dem Motto: „Das klärt sich schon von selbst!“, sondern dass Sie einschreiten und unfaire Attacken oder Verhaltensweisen unterbinden. Wie, erfahren Sie im Themenkanal Recht. Viel Spaß beim Lesen und eine schöne Woche wünscht Ihnen, Ihre Andrea Heckmann Redaktion RuFuS-Infomail Über Fragen und Anregungen freuen wir uns sehr, schreiben Sie einfach an: rufus@vnr.de PS: Möchten Sie weitere Themenkanäle bestellen oder andere abbestellen? Dann klicken Sie einfach auf diesen Link: Abo erweitern Mobbing: Schikane am Arbeitsplatz – Hier sollten Sie einschreiten Checkliste: So stoppen Sie Mobbing in Ihrem Führungsbereich Kommunizieren und argumentieren: So vertreten Sie Ihren Standpunkt souverän Selbst-Test: Wie geschickt argumentieren Sie? Kundenorientierung wirksam verankern Neue Reihe: Die besten Tipps für nachhaltige Kundenbindung |
![]() Mehr als eine Million Menschen werden in ihrem Berufsalltag gemobbt. Der Begriff Mobbing leitet sich her aus dem englischen Wort „to mob“ und bedeutet „anpöbeln, schikanieren“. Gemeint ist, dass ein Kollege oder auch eine Gruppe von anderen
Mobbing hat viele Gesichter Zum Mobbing zählt auch, wenn ein Mitarbeiter mit kränkenden Arbeitsaufgaben bedacht wird, die ihn entweder über- oder unterfordern. So ist eine Variante des Mobbings, dass ein Vorgesetzter einem Mitarbeiter eine sinnlose Tätigkeit zuweist, ihn dann häufig kritisiert, vor anderen lächerlich macht oder bloßstellt. Arbeitsrecht fordert Einsatz des Vorgesetzten Als Arbeitgeber müssen Sie aus Sicht des Arbeitsrechts auf eine Beschwerde wegen Mobbings reagieren. Sonst machen Sie sich wegen verletzter Fürsorgepflicht haftbar. Deshalb müssen Sie in allen Fällen des Mobbings als Vorgesetzter aktiv werden. Es gibt zwar in Deutschland kein Gesetz gegen Mobbing, allerdings werden die Opfer in ihrem Persönlichkeitsrecht verletzt. Unterlassungsklage, Schadensersatz und Schmerzensgeld Kommt ihnen zu Ohren, dass ein Mitarbeiter von anderen ständig angeschrien oder drangsaliert wird, kann dieser auf Unterlassung klagen. Außerdem hat das Mobbingopfer Anspruch auf Schadensersatz, beispielsweise für Arztkosten, Verdienstausfall, sowie einen Anspruch auf Schmerzensgeld. Wurde das Mobbingopfer beleidigt, kann es einen Strafantrag stellen. Gespräche führen Wenn ein Mobbingopfer zu Ihnen kommt, sollten Sie als Erstes ein Gespräch mit ihm und dann mit dem mobbenden Kollegen führen. Ist das Mobbing offensichtlich, können Sie den Mitarbeiter abmahnen und nach der erneuten Abmahnung ihm auch kündigen. Der wichtigste Tipp, den Sie einem Mobbingopfer geben können, ist: Legen Sie die Opfer-Rolle ab. Der Betroffene muss sich wehren, sonst wird sich nichts ändern. Ermuntern Sie Ihren Mitarbeiter, Grenzen zu ziehen. Führen Sie ein gemeinsames Gespräch zwischen Mobbingopfer und Mobber. Machen Sie unmissverständlich deutlich, dass Sie ein solch entwürdigendes Verhalten auf keinen Fall dulden, und kündigen Sie weitere Schritte an, wenn sich das Verhalten des Mobbers nicht bessert. Mobbingbeweise sammeln Für Mobbingopfer ist es oft schwer, die Schikanierung zu beweisen. Geben Sie daher in einem solchen Fall Ihrem Mitarbeiter den Rat, ein Mobbing-Tagebuch zu schreiben und Beweise für Mobbingattacken zu sammeln. Das können E-Mails genauso sein wie Fotos oder SMS. Der Mitarbeiter sollte genau festhalten, wann wer ihn wie gemobbt hat. Notieren sollte er auch, ob er aus diesen Gründen zum Arzt musste. Mobbing kann jeden treffen. Allerdings sind Frauen, Auszubildende und Ältere häufiger Ziele von Mobbingangriffen. Motive sind meistens der Neid auf die Erfolge des anderen, die Frustration über die eigene vermeintlich schlechtere Situation sowie Antipathie oder schlicht übertriebener Ehrgeiz. Auffällig ist, dass Mobbing besonders häufig in solchen Unternehmen auftritt, in denen ein schlechtes Arbeitsklima herrscht. Anzeige Wie reagieren Sie richtig, wenn Sie ein Zuhörer während einer Rede dauernd unterbricht? Zwischenrufe, unqualifizierte Bemerkungen und völlig überraschende Fragen zählen für viele Redner zu den größten Problemen. Aber Sie sind nicht machtlos: mit den Checklisten und Schritt-für-Schritt-Anleitungen aus dem Sonder-Report „Workshop Rhetorik“ können Sie solchen Störungen von vornherein professionell begegnen und Souveränität beweisen. Heute noch anfordern - hier klicken!
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![]() Als Führungskraft wird von Ihnen erwartet, Ihre Meinung eloquent zu vertreten sowie Vorgesetzte, Kunden, Kollegen und Mitarbeiter auf Ihre „Seite zu bringen“. Wie erfolgreich Sie hierbei vorgehen, hängt von Ihrer Überzeugungskraft ab. Erfahren Sie hier, wie Sie Schritt für Schritt eine überzeugende Argumentation aufbauen und professionell umsetzen können. 1. Schritt: Entwickeln Sie die richtige Einstellung zum Thema Argumentieren Wichtig ist, dass Sie die Einstellung, mit der Sie einer zu überzeugenden Person gegenüber treten, überprüfen. Denn Ihre innere Haltung bestimmt maßgeblich Ihr Kommunikationsverhalten – sei es positiv oder negativ. Am besten ist es daher für den Überzeugungsprozess, wenn Sie sich eine partnerschaftliche Einstellung aneignen. Das gelingt Ihnen, indem Sie sich an folgende Regel halten: Denken Sie daran, dass Sie den anderen nicht bekämpfen, sondern mit ihm verhandeln, strittiges klären, Konflikte lösen oder ihn für etwas begeistern wollen. 2. Schritt: Bereiten Sie sich umfassend auf die Situation vor Ob es die Verhandlung ist, die ins Leere läuft, oder das Argument, das sich nicht wie erwartet zwangsläufig durchsetzt, es gibt zahlreiche Stolpersteine, die Ihrer Überzeugungskraft im Wege stehen. Deshalb sollten Sie Ihre Argumentation immer gut vorbereiten: Stellen Sie sich folgende Fragen:
Nach dem „Was“ und „Wen“ lautet nun die Frage: Wie wollen Sie die Gegenseite gewinnen? Es geht also darum, eine effektive Strategie festzulegen. Hierfür benötigen Sie zunächst einmal eine Reihe „schlagkräftiger“ Argumente, mit denen Sie Ihren Standpunkt deutlich machen und veranschaulichen können. Orientieren Sie sich hierzu an diesen Regeln: A gilt, weil B gilt: Experten unterscheiden zwischen der einfachen und der erweiterten Argumentation. Erstere besteht aus einer Behauptung (These), die der Argumentierende zu einem strittigen Sachverhalt aufstellt, und einem oder mehreren Argumenten (Begründung). Der Nachteil ist: Das Prinzip „A gilt, weil B gilt“ überzeugt keinesfalls immer. 4. Schritt: So setzen Sie Ihre Strategie souverän und rhetorisch überzeugend um Stellen Sie ein offenes und vertrauensvolles Gesprächsklima sicher. Agieren Sie diplomatisch und mit Fingerspitzengefühl. Behalten Sie während des Gesprächs stets Ihre Ziele im Auge. Nur so können Sie sich auf das Wesentliche konzentrieren und schneller reagieren, falls sich die Situation in eine unerwünschte Richtung entwickelt. Anzeige Wie reagieren Sie richtig, wenn sich bei einem Mitarbeiter plötzlich Fehler häufen? Oder er nur noch seine Zeit bei Ihnen absitzt? Was ist, wenn seine Leistungen plötzlich stark nachlassen? Wenn Sie sich von einem Mitarbeiter trennen müssen? Wenn Sie den Verdacht haben, dass jemand „blau macht“ oder privat im Internet surft? Für alle diese Fälle gibt es jetzt den „Erste-Hilfe-Koffer für den akuten Konfliktfall“. Er hilft Ihnen, solche Konfliktfälle schnell und rechtssicher zu lösen und damit Führungsstärke zu beweisen. Fordern Sie ihn jetzt gleich an! Hier klicken! Schwierige Gespräche und Verhandlungen führen, unpopuläre Entscheidungen verkünden, ein Produkt präsentieren, innovative Projekte verwirklichen ... – Wie erfolgreich Sie hierbei sind, hängt von Ihrer Überzeugungskraft und somit von Ihren kommunikativen und argumentativen Fähigkeiten ab. Machen Sie den Test: Wie geschickt argumentieren Sie? Beantworten Sie folgende Fragen mit Ja oder Nein:
Ihre Antworten lauten größtenteils „Nein“? Glückwunsch, Sie scheinen bereits über ein ausgeprägtes Argumentationspotenzial zu verfügen. Enttäuscht Sie das Ergebnis, weil die vielen Ja-Antworten für ein Defizit in Sachen Argumentation sprechen? Das ist kein Grund, den Kopf hängen zu lassen. Schließlich ist professionelles Argumentieren erlernbar. Mehr hierzu erfahren im Praxishandbuch leiten – führen – motivieren im Kapitel K 38. |
![]() Der Kunde ist König. Dieses Sprichwort gilt prinzipiell in jeder Organisation oder Einrichtung. Um die Kundenorientierung (KO) Ihrer Mitarbeiter zu stärken, können Sie mit ihnen auch ein Kundenorientierung-Training oder einen Kundenorientierungs-Workshop durchführen. Allerdings kann es hierbei gelegentlich passieren, dass Kunden hinterher schlechter behandelt werden als zuvor. Und das aus guten Gründen. Der häufigste Grund für ein solches Ergebnis ist die mangelnde Einbindung der Mitarbeiter in den KO-Prozess. Etwa wenn die Führung ex cathedra verschreibt: „Wir sind ab sofort kundenorientiert. Mit Wirkung dieser Mitteilung wird künftig wie folgt vorgegangen ...“. Anordnungen dieser Art bewirken nur eine minimale Motivation bei den Mitarbeitern, Engagement und Zustimmung bleiben aus. Kein Wunder: Echte Kundenorientierung lässt sich nicht per Anweisung „durchdrücken“. Würden Sie einem externen Kunden vorschreiben, was er zu tun und zu lassen hat? Gewiss nicht. Also sollten Sie das auch nicht mit Ihren „internen Kunden“ – Ihren Mitarbeitern – versuchen. Machen Sie die Betroffenen zu Beteiligten, nicht zu Beleidigten. Vielleicht schmecken Ihnen nicht alle Vorschläge, die Ihre Mitarbeiter auf dem „KO-Workshop“ vorbringen. Doch wenn Sie zu diesen einen beiderseits akzeptierten (nicht: akzeptablen) Kompromiss finden, kommt dabei immer noch mehr heraus, als wenn Sie „KO-Maßnahmen“ verordnen. Praxis-Tipp: Eine 70%-ige Lösung mit 100% Engagement ist immer besser als eine 100%-ige Lösung mit 70% Engagement. Veränderungsvorhaben wie die Implementierung der Kundenorientierung erfordern immer ein „Commitment“. Dieses erreichen Sie am besten mit einem partizipativen Führungsstil in einem Ideen-Workshop. Das heißt nicht, dass Sie Ihren Mitarbeitern in allem Recht geben müssen. Das heißt lediglich, dass Sie Ihre Mitarbeiter als Gesprächspartner mit eigener Meinung akzeptieren und ernst nehmen. Anzeige Führungsstärke macht Eindruck. Und zwar nicht nur bei Ihren Mitarbeitern. Sondern auch bei Ihrer Unternehmensleitung. Das gilt vor allem dann, wenn Sie im Auftrag der Geschäftsführung Maßnahmen verkünden und auch durchsetzen müssen, die mit Sicherheit nicht die Zustimmung der Mitarbeiter finden. Viele Vorgesetzte tun sich damit schwer, besonders wenn sie mit ihren Mitarbeitern einen jovialen Umgangston pflegen oder sich mit ihren Mitarbeitern duzen. Sie wissen nicht, wie sie eine unpopuläre Entscheidung (zum Beispiel eine Zweigstelle schließen), ihren Mitarbeitern am besten beibringen. Eine weitere Herausforderung ist, die verbliebenen Mitarbeiter so zu motivieren, dass diese dennoch mit Elan und Begeisterung ihre Arbeit tun und alles daran setzen, ihre Ziele zu erreichen. Das ist in der Tat keine leichte Aufgabe. Wie Sie sich die nötige Führungsstärke am besten aneignen sagt Ihnen das Praxishandbuch - leiten - führen – motivieren. Fordern Sie jetzt ein Exemplar kostenlos für 4 Wochen zur Ansicht an. Einfach hier anklicken! Es ist noch gar nicht lange her, da mussten sich viele Non-Profit-Organisationen kaum Gedanken um ihre „Kunden“ machen. Sie kamen mehr oder weniger automatisch und blieben auch – nicht selten allein deshalb, weil es keine Alternativen gab. Diese „goldenen“ Zeiten sind vorbei. Auch für Non-Profit-Organisationen hat sich der Markt drastisch verändert. Es gibt zahlreiche Wettbewerber mit oft nahezu identischen Produkten und Leistungen, die sich intensiv um Kunden bemühen. Und: Die Kunden und Interessenten kennen heute den Markt sehr genau. So ist es z. B. ein Leichtes, sich im Internet zu informieren und verschiedene Angebote direkt miteinander zu vergleichen. Das führt dann oft dazu, dass mühsam gewonnene Kunden sehr schnell zu einem anderen „Wettbewerber“ wechseln – nicht selten schon bei der ersten Gelegenheit, die sich bietet. Wie Sie Ihre Kunden besser an sich binden, verrät Ihnen einen neue Reihe, die wir mit dieser Ausgabe starten. 4 Gründe, warum sich Maßnahmen zur Kundenbindung lohnen Denn mit den richtigen Kundenbindungsmaßnahmen können Sie selbst dafür sorgen, dass Ihre Kunden auch Ihre Kunden bleiben. Und das lohnt sich gleich aus 4 Gründen:
Kundenbindung ist ein aktiver Prozess – kein passives Abwarten nach dem Motto „Der Kunde wird sich schon melden, wenn er etwas braucht“. Mit dieser Einstellung werden Sie vergebens warten. Reagieren Sie auch nicht erst dann, wenn Ihr Kundenstamm immer kleiner wird. Dann ist es in der Regel zu spät! |
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