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Führungswissen für Vorgesetzte

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Recht, Führung und Soziales


Seien Sie fair und unterstützen Sie Ihr Team in Krisensituationen - so bleibt Ihr Team produktiv!

Liebe Leserin, lieber Leser!


bahnt sich eine Konfliktsituation in ihrem Team an, ist das noch kein Grund zur Sorge. Reibungsfläche entsteht überall, wo sich Menschen nicht sofort einig werden können. Teams sind sensible Gefüge, die ihre Probleme normalerweise ohne Ihr Eingreifen lösen können, doch sobald Sie merken, dass die Unstimmigkeiten von größerem Ausmaß sind, sollten Sie aktiv werden. Wenn Ihr Team auf eine Krise zusteuert, ist das oft das Ende der Produktivität und Arbeitsmoral. Damit das nicht geschieht, finden Sie im Folgenden Tipps, wie Sie einer solchen Krisensituation entgegenwirken.

Ebenso wenig wie in eben beschriebenen Fällen tatenlos zusehen, sollten niemals Sie der Krisengrund für „dicke Luft“ im Team sein. Achten Sie auf Fairness und Gleichbehandlung ihrer Mitarbeiter. Ein aktuelles Urteil zu Abweichungen im Gleichbehandlungsgrundsatz  finden Sie im Themenkanal Recht.

Viel Vergnügen beim Lesen und eine angenehme Woche wünscht Ihnen



Über Fragen und Anregungen freuen wir uns sehr, schreiben Sie einfach an: rufus@vnr.de

Ihre
Andrea Heckmann
Redaktion RuFuS-Infomail


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Wartungsvorschriften missachtet? – Dann wird Schadensersatz fällig
Wann Sie Mitarbeiter von Lohnerhöhungen ausschließen dürfen

Mit diesen 4 Tipps betreiben Sie ein erfolgreiches Krisenmanagement in Ihrem Team
Diese 5 Fehler sollten Sie bei Geschäftsfreundschaften vermeiden

Kundenbindung - Teil 2: Mit diesen 5 Schritten binden Sie Kunden an Ihre Organisation
Die Pressestelle – Bindeglied zwischen Einrichtung und Öffentlichkeit



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Recht

Wartungsvorschriften missachtet? – Dann wird Schadensersatz fällig

Der Bundesgerichtshof (BGH) verlangt, dass eine Fachfirma bei einer Grundüberholung alle Sicherheitsvorschriften des Herstellers beachtet. Das gilt selbst dann, wenn diese Vorschriften nicht vorliegen.

Eine Fachfirma macht sich schadenersatzpflichtig, wenn sie bei der Grundüberholung eines Motors den Sicherheitsanforderungen in den Wartungsvorschriften des Herstellers nicht entspricht. Dies hat der BGH entschieden.

Die beklagte Firma, eine Fachfirma auf dem Gebiet „Technologie und Service für Motoren und Antriebe“, war mit der Grundüberholung eines 12-Zylinder-Gasmotors der Firma C. beauftragt. Sie hatte dabei entgegen den Wartungsvorschriften des Herstellers die Befestigungsschrauben der Kontergewichte auf der Kurbelwelle nicht ausgetauscht. Sie hatte diese zwar überprüft, aber ohne Rücksprache mit der Bestellerin weiterverwendet. Die Wartungsvorschriften der Firma C. waren der Firma nicht zugänglich, da sie kein von der Firma C. autorisiertes Fachunternehmen war. Andere Hersteller vergleichbarer Motoren ließen zum Teil eine Weiterverwendung der Befestigungsschrauben nach Überprüfung zu.

Nachdem der generalüberholte Motor in Betrieb genommen worden war, riss infolge des Bruchs von 2 Befestigungsschrauben ein Gegengewicht der Kurbelwelle ab und verursachte erhebliche Folgeschäden am Motor. Einen Teil der daraus entstandenen Schäden verlangte die Klägerin von der beklagten Firma ersetzt.

Der BGH entschied, dass eine Fachfirma ihre Leistungspflichten dann verletzt, wenn sie bei einer Grundüberholung die in den Wartungsvorschriften des Herstellers aufgestellten Sicherheitsanforderungen nicht befolgt. Dies gilt auch dann, wenn die Anforderungen über das hinausgehen, was nach den anerkannten Regeln der Technik zu erfüllen ist. Der Unternehmer darf in einem solchen Fall nicht eigenmächtig entscheiden, ob das Risiko eingegangen werden soll, das bei einer von den Herstellervorschriften abweichenden Ausführung der Arbeiten besteht. Eine solche Entscheidung steht allein dem Besteller zu.

Führt der Unternehmer die Grundüberholung eigenmächtig abweichend aus, liegt darin eine Verletzung seiner Leistungspflichten. Tritt dann ein Schaden auf, ist er grundsätzlich schadenersatzpflichtig. Die Tatsache, dass ihm die Wartungsvorschriften nicht zugänglich waren, kann ihn nicht entlasten. Etwas anderes kann nur gelten, wenn er den Auftraggeber über diesen Umstand und das sich daraus ergebende Risiko aufgeklärt hat.

(BGH, Urteil vom 23.07.2009, Az. VII ZR 164/08)


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Was tun mit schwierigen Mitarbeitern?
Integrieren? Ignorieren? Oder feuern?

Fast jeder Vorgesetzter hat mindestens einen davon: einen schwierigen Mitarbeiter. Manche haben das Talent, ihre Vorgesetzten bis zur Weißglut zu reizen. Das führt dann manchmal zu schnellen und voreiligen Kündigungen, die dann spätestens vor dem Arbeitsgericht zurückgenommen werden müssen.

Außerdem gibt es schwierige Mitarbeiter, die durchaus gute Arbeit leisten – nur im Umgang mit Vorgesetzten und Kollegen sind sie ausgesprochen schwierig. Was also tun?

Das Praxishandbuch - leiten - führen – motivieren hilft Ihnen, die richtige Entscheidung zu treffen. Dazu finden Sie Anleitungen, wie Sie die Situation als auch den schwierigen Mitarbeiter analysieren. Denn es gibt verschiedene Typen von „schwierigen“ Mitarbeitern. Und je nach Typ auch unterschiedliche Strategien für die Lösung des Problems.

Wenn Sie selbst ausprobieren wollen, was am besten bei Ihrem „schwierigen“ Mitarbeiter funktioniert, fordern Sie am ein Exemplar „Praxishandbuch - leiten - führen – motivieren“ zur Ansicht an. Kostenlos und für volle 4 Wochen!

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Wann Sie Mitarbeiter von Lohnerhöhungen ausschließen dürfen

Bei Lohnerhöhungen kann es unter bestimmten Voraussetzungen Abweichungen vom Gleichbehandlungsgrundsatz geben, stellt das Bundesarbeitsgericht (BAG) in einem aktuellen Urteil klar.

Aufgrund des arbeitsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatzes ist der Arbeitgeber verpflichtet, seine Arbeitnehmer bei Anwendung einer selbst gesetzten Regelung gleich zu behandeln. Deshalb darf er auch im Falle einer freiwillig gewährten allgemeinen Lohnerhöhung Unterschiede nur aus sachlichen Gründen machen. Der Arbeitgeber muss die Anspruchsvoraussetzungen so abgrenzen, dass nicht ein Teil der Arbeitnehmer sachwidrig oder willkürlich von der Vergünstigung ausgeschlossen wird.

Der beklagte Arbeitgeber beschäftigt ca. 300 Arbeitnehmer. Er erhöhte die Vergütung der Arbeitnehmer ab dem 01.01.2007 um 2,5 %. Ausgenommen hiervon wurden nur die 14 Mitarbeiter, darunter der Kläger, die sich 2003/2004 nicht auf eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen eingelassen hatten. Die übrigen Mitarbeiter hatten damals unter anderem einer Reduzierung ihres Urlaubsanspruchs von 30 auf 25 Tage und einem Wegfall des zusätzlichen Urlaubsgeldes von 50 % zugestimmt.

Der Arbeitgeber bot dem Kläger die 2,5%ige Lohnerhöhung nunmehr nur unter der Voraussetzung an, dass dieser die Vertragsverschlechterung ebenfalls annehme. Das lehnte der Kläger aber ab.

Die Klage auf Zahlung der Lohnerhöhung war in allen Instanzen erfolglos. Zwar war der Arbeitgeber bei der Lohnerhöhung an den arbeitsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatz gebunden. Er handelte aber nicht sachwidrig oder willkürlich, als er den Einkommensverlust der Arbeitnehmer von 2003/2004 mit einer Lohnerhöhung teilweise ausglich. Auf diese Zwecksetzung hatte er ausdrücklich hingewiesen. Da der Kläger keinen Einkommensverlust erlitten hat, kann er nicht verlangen, an dem Ausgleich teilzunehmen.

(BAG, Urteil vom 15.07.2009, Az. 5 AZR 486/08)
 


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Mitarbeiterführung und -motivation

Mit diesen 4 Tipps betreiben Sie ein erfolgreiches Krisenmanagement in Ihrem Team

Überall, wo Menschen zusammenarbeiten, gibt es Konflikte. Das gilt auch für technische Mitarbeiter eines Projektteams. Nicht immer muss das Team dabei allerdings auf eine Krise zusteuern. Sollte das jedoch der Fall sein, müssen Sie als Projektteamleiter schnellstens handeln.

Denn eine durch ungelöste Konflikte verursachte Krise kann sich sehr negativ auf die Arbeit Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auswirken. Eine Krise liegt vor, wenn die Zusammenarbeit im Team so beeinträchtigt ist, dass die Arbeitsleistung sinkt, das Team nicht in der Lage ist, aus dieser Situation herauszukommen, und die Kommunikation untereinander sich deutlich verschlechtert hat, also z. B. ein deutlich aggressiverer Umgangston vorherrscht als früher.

Mit diesen Tipps bekommen Sie die Krise in den Griff

Tipp 1: Sagen Sie klar, welche Leistung Sie erwarten
Auch wenn sich Ihr Team in einer Krise befindet, darf die Arbeitsleistung nicht sinken. Machen Sie deshalb jedem Teammitglied klar, dass Sie auch zukünftig eine bestimmte Leistung von jedem erwarten. Formulieren Sie Ihre Anweisungen so, dass sie nicht fehlinterpretiert werden können. So können Sie sich z. B. von jedem Mitarbeiter eine Rückmeldung geben lassen, ob er Ihre Anweisungen auch richtig, das heißt in Ihrem Sinne, verstanden hat.

Tipp 2: Stellen Sie klare Verhaltensregeln auf

Bei Unstimmigkeiten zwischen Teammitgliedern bilden sich im schlimmsten Fall 2 Fronten – mit weit reichenden Folgen für die Arbeitsleistung des Teams. Lassen Sie es nicht so weit kommen. Machen Sie Ihren Mitarbeitern klar, welches Verhalten Sie erwarten und welches Verhalten für Sie keinesfalls akzeptabel ist.

Tipp 3: Sprechen Sie regelmäßig darüber, wie Sie die Zusammenarbeit verbessern können
In der Alltagsroutine gehen viele gut gemeinte Ansätze zur Verbesserung der Zusammenarbeit einfach unter. Trotzdem sollten Sie darauf nicht verzichten und sich zumindest 1-mal im Jahr über die Art und Weise der zukünftigen Zusammenarbeit austauschen. Vielleicht können Sie das Thema auf einer Projektteamsitzung ansprechen? Zentrale Frage sollte dabei auf jeden Fall sein, was in der Vergangenheit besonders gut gelaufen ist und was zukünftig besser gemacht werden kann.

Tipp 4: Stärken Sie Ihrem Team den Rücken
Reibereien und Streit gibt es in jedem Team. Kommen dann aber noch Konflikte von außen hierzu, führt das schnell dazu, dass das Team auseinanderbricht. Aus diesem Grund ist es ungemein wichtig, dass Sie Ihr Team spüren lassen, dass Sie als Teamleiter seine Interessen auch gegenüber anderen vertreten. Auch wenn es Ihnen nicht immer möglich ist, für Ihr Team jedes Ziel durchzusetzen, so merken Ihre Mitarbeiter doch, dass Sie sich für sie und ihre Belange einsetzen. Und das stärkt den inneren Zusammenhalt wesentlich.

Fazit: Eine Krise muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass das Projektteam gescheitert ist. Je schneller Sie aber die Krise erkennen und ihr entgegensteuern, desto eher werden Ihre Mitarbeiter wieder zur alten Form zurückfinden und das Projekt zu einem positiven Abschluss bringen.




Diese 5 Fehler sollten Sie bei Geschäftsfreundschaften vermeiden

Geschäftsfreundschaften sind so eine Sache: Die freundschaftliche Zusammenarbeit erleichtert die eigene Arbeit ungemein, denn Sie müssen um viele Dinge nicht kämpfen, sondern erhalten Hilfe, wenn Sie sie dringend benötigen. Allerdings dauert es lange, bis eine wirkliche Geschäftsfreundschaft entstehen kann. Außerdem können Ihnen einige Fehler bei dem Aufbau unterlaufen, die Sie kaum mehr gutmachen können.

Diese 5 Fehler sollten Sie auf jeden Fall vermeiden:


1. Sie biedern sich an

Bei Geschäftsfreundschaften ist es nicht anders als bei Privatfreundschaften: Sie müssen wachsen  und das braucht Zeit. Verhalten Sie sich deshalb nach den ersten Kontakten zurückhaltend. Schicken Sie Ihrem Geschäftspartner z. B. einen Presseartikel oder einen Link zu einem bestimmten Thema, über das Sie sich unterhalten haben. Verzichten Sie aber darauf, wenige Tage später anzurufen und sich danach zu erkundigen, ob er den Artikel auch erhalten hat. Ein solches Verhalten könnte nämlich schnell als Anbiederung verstanden werden.

2. Sie nehmen verpflichtende Geschenke an
Geschenke erhalten die Freundschaft, sagt der Volksmund. Doch das gilt nicht für jedes Geschenk. Große Geschenke, auch wenn sie noch so ehrenwert gemeint sind, bergen die Gefahr, dass Sie sich bei deren Annahme zu einer Gegenleistung verpflichten.

Und das tut keiner Geschäftsfreundschaft gut. Lehnen Sie deshalb Geschenke mit Verweis auf die Unternehmensrichtlinien ab, denn sonst gerät die Geschäftsfreundschaft in eine deutliche Schieflage und Sie verlieren möglicherweise Ihre Unabhängigkeit bei Entscheidungen. Ob Sie überhaupt Geschenke annehmen können, sollten Sie allerdings mit Ihrem Arbeitgeber abklären. In vielen Unternehmen ist die Annahme von Geschenken wegen des möglichen Vorwurfs der Korruption untersagt. Übrigens: Gleiches gilt auch für Geschenke, die Sie selber machen.

3. Sie sind unzuverlässig
Wenn Sie es mit Versprechen nicht so genau nehmen, könnte es in einer Geschäftsfreundschaft zu Problemen kommen. Denn wenn Ihr Geschäftsfreund selbst sehr zuverlässig ist, wird er Ihren lockeren Umgang mit Terminen und Zusagen nicht gerade zu schätzen wissen. Sie sollten sich also von Anfang an als zuverlässiger Geschäftspartner zeigen, der seine Zusagen einhält und nur solche Versprechen gibt, die er auch einhalten kann. Das schafft Verlässlichkeit – eine wichtige Basis, um überhaupt eine Geschäftsfreundschaft aufbauen zu können.

Stellen Sie irgendwann einmal fest, dass Ihr Geschäftsfreund es ähnlich locker sieht wie Sie, wenn ein Termin vergessen oder ein Versprechen erst nach Aufforderung eingelöst wurde, können Sie das Thema Zuverlässigkeit durchaus etwas lockerer angehen – aber erst dann.

4. Sie sprechen respektlos über Dritte
„Den kriege ich schon dazu, das zu machen. Der ist doch eh von mir abhängig“ – wenn Sie so respektlos über einen Dritten sprechen, setzen Sie sich selbst ins schlechteste Licht. Ihr Geschäftspartner wird sich die Frage stellen, ob Sie so auch über ihn bei anderen sprechen. Und haben sich erst einmal solche Gedanken in einem Geschäftspartner breitgemacht, kann daraus kaum noch eine Geschäftsfreundschaft erwachsen. Halten Sie sich also mit Urteilen und Bewertungen über Dritte (nicht Anwesende) zurück. Sprechen Sie stattdessen über jeden mit dem notwendigen Respekt, dann weiß Ihr Geschäftsfreund auch, dass Sie über ihn nicht anders sprechen werden – eine gute Grundlage für eine Freundschaft.

5. Sie sagen Einladungen nicht rechtzeitig ab

Eine Einladung ist immer eine persönliche Sache, umso mehr, wenn sie von Ihrem Geschäftsfreund kommt. Deshalb ist es ein Gebot der Höflichkeit, rechtzeitig ab- oder zuzusagen und nicht erst bis zum letzten Tag damit zu warten. Bedenken Sie: Geschäftsfreundschaften sind Freundschaften der besonderen Art, aber es sind Freundschaften. Deshalb gelten für sie auch die gleichen Regeln wie für jede andere Freundschaft auch.
 


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Soziales

Kundenbindung - Teil 2: Mit diesen 5 Schritten binden Sie Kunden an Ihre Organisation

Um eine bessere Kundenbindung in Ihrer Non-Profit-Organisation zu erzielen, ist es generell wichtig herauszufinden, was Ihre Kunden wirklich wollen. Denn dann können Sie daraus eine maßgeschneiderte Strategie zur Kundenbindung ableiten.

In der heutigen Ausgabe der neuen Reihe bringen wir Ihnen den 1.Schritt zu einer erfolgreichen Kundebindung näher.

In den kommen Newslettern gehen wir dann auf die weiteren Schritte ein.

Schritt 1 zur Kundenbindung: Führen Sie eine Ist-Analyse durch

Im ersten Schritt heißt es, Informationen sammeln, damit Sie wissen, wo Sie stehen. Konzentrieren Sie sich dabei vor allem auf die 3 folgenden Bereiche:

1. Kunden
  • Wer sind unsere Kunden genau?
  • Gibt es typische Besonderheiten bei unseren Kunden (z. B. Einkommensgruppe, Ausbildung, Zugehörigkeit zu einem bestimmten Milieu, Wohnort usw.)?

Für die Kundenanalyse können Sie z. B. Ihre Kundendatenbank oder entsprechende andere Unterlagen auswerten.

Praxis-Tipp: Finden Sie Ihre besten Kunden heraus
Wenn Sie mit einzelnen Kunden unterschiedliche Umsätze erzielen, machen Sie sich auch die Mühe und nehmen Sie die Umsatzzahlen genauer unter die Lupe. Erstellen Sie z. B. eine Liste mit den Kunden, die Ihnen im Moment die höchsten Umsätze bringen.Versuchen Sie dabei auch, eine Prognose zu erstellen, welche Kunden Ihnen in der Zukunft möglicherweise gute Umsätze bringen könnten. Denn bei diesen Kunden lohnen sich Maßnahmen zur Kundenbindung ganz besonders.


2. Ihre Wettbewerber
  • Wer sind unsere Wettbewerber?
  • Was machen unsere Wettbewerber besser als wir? Was machen sie schlechter als wir?
  • Warum wechseln unsere Kunden zum Wettbewerb?

Informationen zu Ihren Wettbewerbern erhalten Sie z. B. im Internet, über Broschüren oder auch von Standesorganisationen. Versuchen Sie, gezielt herauszufinden, wo die Stärken und Schwächen Ihrer Wettbewerber liegen. Diese Informationen können sehr wichtig werden, wenn es darum geht, Ihre Kunden davon zu überzeugen, dass Ihre Organisation der bessere Partner ist.

3. Ihre Organisation
  • Warum kommen unsere Kunden zu uns? Was sind unsere besonderen Stärken?
  • Warum kommen Interessenten nicht zu uns? Was sind unsere Schwächen?
  • Was erwarten unsere Kunden von uns?

Der 3. Teil der Ist-Analyse
– der Bereich Ihrer Organisation – ist oft der aufwändigste. Denn hier müssen Sie herausfinden, was Kunden an Ihrer Organisation schätzen, was sie an Ihrer Organisation stört und was Ihre Kunden von Ihnen erwarten. Machen Sie dabei nicht den Fehler und unterstellen Sie Ihren Kunden etwas – z. B. „Unsere Kunden kommen zu uns, weil wir eine optimale Rund-um-die-Uhr-Betreuung anbieten“ oder „Unsere Kunden wissen eben, dass wir die Besten sind“.

Fragen Sie Ihre Kunden ganz direkt und bitten Sie um eine ehrliche Antwort. Wenn Sie nur wenige Kunden haben, suchen Sie am besten ein persönliches Gespräch oder rufen Sie Ihre Kunden an. Bereiten Sie dazu einen Fragenkatalog vor und erklären Sie dem Kunden vorher kurz, dass es darum geht, die Kundenorientierung in Ihrer Organisation zu verbessern. Arbeiten Sie dann den Fragenkatalog gemeinsam mit dem Kunden durch.

Wenn eine persönliche Befragung zu viel Aufwand verursacht, können Sie auch Fragebogen erstellen und per Post verschicken. Erklären Sie auch hier in einem kurzen Begleitbrief, warum Sie die Befragung durchführen, und bedanken Sie sich für die Unterstützung.


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Sind Manager mit guten rhetorischen Fähigkeiten erfolgreicher?

Fachkompetenz und überzeugende Führungsqualitäten allein reichen heute nicht mehr aus, um Karriere zu machen. Besonders die Fähigkeit, sich selbst und seine Ideen zu verkaufen, wiegt immer schwerer.

Mit dem Praxis-Leitfaden „Workshop Rhetorik“ können Sie Ihre Fähigkeit, andere zu begeistern und zu überzeugen mit Hilfe von übersichtlichen Selbsttests, Checklisten und Auswertungen leicht selbst trainieren. Besonders praktisch: dieser Ratgeber ist so handlich, das Sie ihn jederzeit überallhin mitnehmen können.

Fordern Sie den „Workshop Rhetorik“  heute noch an!
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Die Pressestelle – Bindeglied zwischen Einrichtung und Öffentlichkeit

Die Pressestelle Ihrer Einrichtung oder Organisation hat nicht nur die Aufgabe, Informationen mediengerecht aufzubereiten und nach außen zu bringen.

Als Schnittstelle zwischen Einrichtung und Öffentlichkeit geht es auch darum, Informationen nach innen zu geben und etwa Nachrichten und Berichte in den Medien auszuwerten und der Leitung zu zuarbeiten, auf Entwicklungen aufmerksam zu machen, die das Haus betreffen können etc.

Neben der Kontaktpflege mit Journalisten kann auch die Dokumentation (Presse-, Fotoarchiv) zu den Aufgaben einer Pressestelle gehören. Zu den Informationen die nach außen und nach innen kommuniziert werden, haben wir Ihnen eine kleine Übersicht erstellt:

Informationen nach außen:
  • Pressemitteilungen
  • Pressekonferenzen organisieren und durchführen
  • Pressegespräche (Hintergrundinformationen) und Interviews vermitteln
  • Anfragen beantworten
  • Veröffentlichungen bereitstellen (Imagebroschüre, Rundbriefe, Zuarbeit zum Internetauftritt etc.)
  • Podcasts, Blogs
Informationen nach innen:
  • Auswertung von Nachrichten und Berichten in den Medien
  • Pressespiegel und Newsletter oder Ähnliches erstellen
  • Mitarbeiterzeitschrift herausgeben


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