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Liebe Leserin, lieber Leser! Was ist für Sie als Vorgesetzten das Management-Werkzeug Nr. 1 im Bereich Zahlen? Was früher der Taschenrechner und Seitenweise Papier war, ist heute schlicht und einfach Microsoft Excel. Die Software, die die Tabellenkalkulation salonfähig gemacht hat und von Version zu Version erweitert wurde ist heute Unabhängig von der Branche zum Standard-Werkzeug gereift. Fast jede Zahl, jedes Diagramm und jede Auswertung landet über Kurz oder Lang in Excel, wird dort sortiert, bearbeitet, weiterverarbeitet oder formatiert. Angefangen bei Berichten und Auswertungen für Vorgesetzte, über Stundenzettel von Mitarbeitern bis hin zu Aufstellungen über Materialkosten. Sie sehen, es führt kein Weg an Microsoft Excel vorbei. Aus diesem Grund sind folgende Tatsachen erschreckend und erzeugen Handlungsbedarf:
Ihre Andrea Heckmann Redaktion RuFuS-Infomail Altersdiskriminierende Stellenausschreibung unzulässig Chef sein lernen – So vermeiden Sie die häufigsten Fehler In 3 Schritten zu mehr Gelassenheit 9.Teil - Kundenbindung: 14-Punkte-Checkliste zur Prüfung Ihrer Maßnahmen Mit diesen 7 Lernhilfen gelingt Ihre Fortbildung auch in Ihrer Organisation oder Einrichtung |
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![]() Schränkt ein Unternehmen das Alter der Bewerber bei einer internen Stellenausschreibung ein, ist das nicht zulässig. Klage des Betriebsrats Der Betriebsrat einer Drogeriekette hatte gegen den Arbeitgeber geklagt, weil dieser wiederholt Stellenausschreibungen mit der Angabe „Tarifgruppe“ oder „erstes Berufsjahr“ versehen hatte. Die Mitarbeiterinnen des ersten Berufsjahres dieses Arbeitgebers sind durchschnittlich 29 Jahre alt. Im zweiten Berufsjahr steigt das Alter auf durchschnittlich 36 Jahre an und beträgt ab dem dritten Berufsjahr etwa 43 Jahre im Durchschnitt. Kosten sparen mit Berufsanfängern Der Betriebsrat verlangte in seinem Antrag vom Arbeitgeber, auf die Angabe des Berufsjahres zu verzichten, da hierin eine mittelbare Diskriminierung wegen Alters vorliege. Der Arbeitgeber vertrat dagegen die Auffassung, dass eine etwaige Ungleichbehandlung gerechtfertigt sei. Es sei ein berechtigtes Anliegen, durch den Einsatz von Berufsanfängern Kosten zu sparen. Bundesarbeitsgericht entscheidet Das Arbeitsgericht wies den Antrag des Betriebsrats ab, das Landesarbeitsgericht jedoch gab ihm statt. Die hierauf eingelegte Rechtsbeschwerde des Arbeitgebers vor dem Bundesarbeitsgericht hatte keinen Erfolg. Gründe für die Ablehnung Die Begrenzung bei einer innerbetrieblichen Stellenausschreibung auf Arbeitnehmer im ersten Berufsjahr kann nach § 3 Absatz 2 Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) eine unzulässige mittelbare Benachteiligung wegen Alters sein. Arbeitnehmer mit mehreren Berufsjahren, so in einer Pressemitteilung des Bundesarbeitsgerichts, weisen typischerweise gegenüber Arbeitnehmern im ersten Berufsjahr ein höheres Lebensalter auf. Eine solche Beschränkung könne gerechtfertigt sein, wenn der Arbeitgeber damit ein rechtmäßiges Ziel verfolge, so das Bundesarbeitsgericht. Sind die hierfür vom Arbeitgeber angeführten Gründe jedoch offensichtlich ungeeignet, verstößt er grob gegen seine Pflicht zur diskriminierungsfreien Stellenausschreibung nach § 11 AGG. Der Betriebsrat kann gegen eine solche Stellenausschreibung vorgehen. Budgetknappheit ist kein Grund Der Erste Senat des Bundesarbeitsgerichts hat daher dem Antrag eines Betriebsrats stattgegeben, der von einem Arbeitgeber verlangt hatte, in einer internen Stellenanzeige auf die Angabe des ersten Berufsjahres zu verzichten. Der Arbeitgeber hatte sich auf das vorgegebene Budget berufen. Die Begründung hätte jedoch einen bestimmten Bewerberkreis von vornherein ausgeschlossen.
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![]() Plötzlich Chef, was nun? Vorgesetzte lernen Führen nicht an der Hochschule. Naturtalente gibt es wenige. Aber Führen lässt sich lernen. Eine Voraussetzung dafür ist es, die so genannten Soft Skills, die „weichen“ Führungsfähigkeiten, zu entwickeln. Dies beginnt bei Ihnen selbst: Deshalb lautet die erste Regel für den Erfolg im Chefsessel: 1. Beobachten Sie sich selbst
2. Kommunizieren Sie wertschätzend Menschen wollen ernst genommen werden. Strahlen Sie eine solche Wertschätzung immer aus, wenn Sie mit Ihren Mitarbeitern sprechen. Lassen Sie Mitarbeiter aussprechen. Vermeiden Sie Kritik vor aller Augen und Ohren. Stellen Sie die richtigen Fragen und hören Sie aktiv zu: Geben Sie Ihren Mitarbeitern die Möglichkeit, das zu sagen, was ihnen auf dem Herzen liegt. Gewöhnen Sie sich daran,
Beziehen Sie Ihr Team ernsthaft in Entscheidungen ein. Führungskräfte, die ihre Mitarbeiter nicht nach ihrer Meinung fragen und über Köpfe hinweg entscheiden, riskieren, dass diese sich verweigern. Sie setzen damit die fachliche Kompetenz und Kreativität aufs Spiel. Wussten Sie, dass sich das Glück immer wieder auf demselben Niveau einpendelt? Egal, ob Sie Millionen im Lotto gewonnen haben oder Ihnen das Haus abgebrannt ist, nach ein paar Jahren sind Sie als Lotto-Millionär wieder so glücklich oder unglücklich wie zuvor, ebenso als ehemaliger Hausbesitzer. Eine Ausnahme gibt es jedoch, wie Forscher der Universität in Michigan herausgefunden haben: In ihrer World Values Survey berichten sie, dass lediglich Menschen, die unterdrückt wurden und heute in demokratischen Verhältnissen leben, nachhaltig glücklicher sind. Könnten wir angesichts dieser Nachricht nicht wesentlich gelassener an unser Leben, sowohl das Arbeits- wie auch unser privates Leben herangehen? Wozu dann all die Angst und Sorge vor einem Fehler, vor einer unwiederbringlich falschen Entscheidung, vor der verpassten Chance, die Weichen in die richtige Richtung zu stellen? Gelassenheit hilft Gerade in brenzligen Situationen hilft es, gelassen zu bleiben. Wer sich jetzt zu sehr auf eine Lösung beschränkt, engt seinen Fokus ein und nimmt viele Alternativen gar nicht erst wahr. 1. Ruhe bewahren Deshalb lautet die erste Regel, um Situationen gelassener anzugehen: Bewahren Sie Ruhe. Lassen Sie nicht zu, dass Sie vor Panik einen Tunnelblick bekommen und naheliegende Lösungen gar nicht mehr wahrnehmen können. 2. Situation von außen betrachten Wenn Sie spüren, dass der Stresspegel steigt, und kopflos werden, atmen Sie tief durch, und versuchen Sie, als Außenstehender einen Blick auf Ihr Problem zu werfen. Manchmal gelingt das leichter, wenn Sie den Platz, an dem Sie arbeiten, kurz verlassen: Gehen Sie eine Runde spazieren, holen Sie sich einen Kaffee oder steigen Sie die Treppen zur nächsten Etage hinauf. Egal, was Sie tun, sorgen Sie auf diese Art für Bodenhaftung. Dadurch, dass Sie sich bewegen, nehmen Sie Ihren Körper wahr und lenken Ihren Kopf von dem Sie belagernden Problem ab. Mit ein wenig Abstand können Sie dann ruhig an Ihr Problem herantreten. Überlegen Sie jetzt, welche Handlungsalternativen sich bieten. Praxis-Tipp: Nur eigene Probleme behandeln Bisweilen schaffen wir uns Probleme auch selbst: Wir nehmen uns der Probleme an, die eigentlich gar nicht unsere sind. Entscheiden Sie daher in jeder kritischen Situation, ob Sie das Problem lösen müssen, weil es in Ihren Verantwortungsbereich fällt, oder ob ein anderer sein Problem bloß an Sie delegieren will. 3. Ziele neu justieren Wenn Sie merken, dass Sie nur noch rotieren und wie Sisyphos den immer gleichen Stein den Berg hinauf rollen müssen, ist es an der Zeit, über Ihre Ziele nachzudenken. Haben Sie die Rahmenbedingungen so verändert, dass Sie neue Ziele brauchen? Müssen Sie Prioritäten neu setzen? Können Sie anders delegieren? Sie können entscheiden und handeln. Tun Sie es auch. |
![]() Heute kommen wir auf den 9. und letzten Teil unserer Kundenbindungsreihe zu sprechen, der Ihnen alle bisherigen Tipps in einer Checkliste zusammenfasst. Sollten Sie alle Punkte in Ihrer Einrichtung oder Organisation erfolgreich "abhaken" können, können sie schon bald die Früchte ernten, da Sie Ihre Kundenbindungsmaßnahmen erfolgreich optimiert haben. 14-Punkte-Checkliste zur Kundebindung für Ihre Organisation:
1. Lassen Sie den Teilnehmern ausreichend Zeit zum Lernen Gehen Sie nicht zu schnell vor, wiederholen Sie regelmäßig, planen Sie vor allem genügend Zeit für Übungen ein. 2. Aktivieren Sie Ihre Teilnehmer Stellen Sie Fragen. Lassen Sie möglichst viel selbst erarbeiten 3. Lassen Sie die Teilnehmer Lösungen selber finden Stellen Sie Probleme aus dem Alltag der Teilnehmer in den Mittelpunkt und lassen Sie sie selber nach Problemlösungen suchen 4. Verknüpfen Sie neue Inhalte mit Bekanntem Holen Sie die Teilnehmer da ab, wo sie stehen: bei ihren Erfahrungen, ihrem Berufsalltag. 5. Fördern Sie die Übertragung des Gelernten Stellen Sie möglichst oft den Bezug zum Berufsleben und -alltag der Teilnehmer her. Machen Sie die Bedeutung des Lernstoffs für den Alltag deutlich. 6. Schaffen Sie ein gutes Lernklima Fördern Sie den Kontakt untereinander und das Kennenlernen, sowohl im Seminar als auch möglichst außerhalb des Seminars. 7. Vermeiden Sie Unter- und Überforderung Greifen Sie häufig auf Partner- und Gruppenarbeit zurück. Nutzen Sie die Möglichkeit, bei Bedarf die Teilnehmer in Leistungsgruppen zusammenzufassen oder bewusst leistungsgemischte Gruppen zusammenzustellen. Halten Sie Zusatzaufgaben bereit, und bitten Sie gute Teilnehmer, anderen zu helfen. | ||||||||||||||||||||||||
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