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Führungswissen für Vorgesetzte

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Recht, Führung und Soziales


Gelungene Reden halten – Der erste Eindruck ist entscheidend

Liebe Leserin, lieber Leser!

Der erste Eindruck zu Beginn einer Rede ist entscheidend - der letzte bleibt.

Diese Erkenntnis sollten Sie bei der Vorbereitung und Durchführung Ihrer Vorträge unbedingt beachten: Anfang und Ende Ihrer Rede sind ganz entscheidende Elemente. Bereiten Sie den ersten Teil daher besonders intensiv vor. Jeder Zuhörer entscheidet innerhalb weniger Sekunden, ob der Inhalt interessant ist und ob es sich lohnt zuzuhören.

Vermeiden Sie daher lange Vorreden, typische Floskeln und unnötige Einleitungen. Versuchen Sie, möglichst schnell auf den Punkt und das Ziel Ihres Vortrags zu kommen. Ein guter Anfang gibt Ihnen außerdem die notwendige Sicherheit, um überzeugend und souverän zu wirken.

Daher kann es sinnvoll sein, die ersten Sätze auswendig zu lernen. Achten Sie unbedingt darauf, dass es auf keinen Fall auswendig gelernt wirkt.

So können Sie Ihre Rede wirkungsvoll eröffnen:

1.    Eine überraschende Statistik
2.    Ein Zitat einer bekannten Persönlichkeit
3.    Ein verblüffendes oder provokantes Statement
4.    Ein interessantes Hilfsmittel
5.    Verblüffen Sie mit Detailkenntnissen
6.    Ein Beispiel mit „Aha-Effekt“
7.    Ein amüsantes oder beeindruckendes Erlebnis
8.    Aktuelle Fragen stellen
9.    Besondere Situationen schildern
10.    Ein Geheimnis lüften
11.    Eine Anekdote erzählen
12.    Gemeinsame Probleme ansprechen



Über Fragen und Anregungen freuen wir uns sehr, schreiben Sie einfach an: rufus@vnr.de

Ihre
Andrea Heckmann
Redaktion RuFuS-Infomail


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Weltweit einheitliche Kennzeichnung bei Gefahrstoffen – Ändern Sie Ihre Vorlagen zur Unfallverhütung ab!
Hauptsächliche Veränderungen der Kennzeichnung bei Gefahrstoffen

Grundlagen eines Jahresgesprächs
Mit diesen 4 Tipps stärken Sie Ihre Position als Führungskraft

Social - Sponsoring Teil 8: 6 Schritte - So sprechen Sie Ihren potentiellen Sponsor an
Nicht vergessen: Ihrem Spender danken!



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Recht

Weltweit einheitliche Kennzeichnung bei Gefahrstoffen – Ändern Sie Ihre Vorlagen zur Unfallverhütung ab!

Das global harmonisierte System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien (GHS) ersetzte mit Wirkung vom 31.12.2008 die EU-Richtlinie RL 67/548/EWG. Darauf stützt sich die Betriebssicherheitsverordnung vollständig.
Das bedeutet für Sie:

Es gibt neue Erkennungsmerkmale für Gefahrstoffe. Informieren Sie Ihre Mitarbeiter über die neuen Gefahrenkennzeichnungen.

Mehr Schutz – sogar über EU-Grenzen hinweg
Durch diese neue Einstufungsmethode mit weltweit einheitlich gültigen Piktogrammen (GHS-Gefährdungssymbolen) und einheitlichen Texten sollen die Gefahren für Mensch und Umwelt bei Herstellung, Transport und Verwendung von Gefahrstoffen weltweit minimiert werden.

Die sichtbarste Änderung für Anwender: GHS-Gefährdungssymbole

Die GHS-Gefährdungssymbole sind zumeist die bekannten Symbole aus dem Anhang der Richtlinie 67/548/ EWG. Leicht abgeändert wurde das Explosionssymbol. Neue Symbole sind: der Gaszylinder, das Ausrufezeichen und das Symbol für die Gesundheitsgefahr. Äußerlich heben sich die GHS-Symbole durch den rot umrandeten Diamanten (square on point) mit weißem Hintergrund von den bekannten quadratischen Symbolen mit orangefarbenem Hintergrund ab.

In Ihrer Unternehmenspraxis heißt das
Die Gefahrstoffsymbole auf Gefahrstoffbehältern und Umpackungen werden sich ab sofort ändern. Aber Achtung: Nicht zwangsläufig haben Sie es dann nur noch mit den neuen weiß-roten Symbolen zu tun. Das erklärt sich mit den verschiedenen Fristen, die für die Einführung der neuen Symbole gelten. Bis Mitte 2015 müssen alle Stoffe und chemischen Verbindungen mit den neuen GHS-Symbolen gekennzeichnet werden. Für die Lagerung von Stoffen geht der Gesetzgeber von 2 Jahren aus. Also erst im Jahr 2017 werden Ihnen die orangefarbenen Warnsymbole nicht mehr begegnen.

Praxis-Tipp:
Sorgen Sie also dafür, dass Ihre Mitarbeiter, gerade auch Auszubildende und Neueinsteiger, alle gültigen Symbole kennen. Tauschen Sie in allen Vorlagen also nicht die Symbole einfach nur aus, sondern ergänzen Sie Ihre Arbeits- und Unterweisungsunterlagen um die neuen GHS-Symbole.
 


Hauptsächliche Veränderungen der Kennzeichnung bei Gefahrstoffen

Die hauptsächlichen Veränderungen der Kennzeichnung bei Gefahrstoffen sind Folgende:

1. Neue rot umrandete GHS-Gefährdungssymbole mit Signalwort ersetzen die quadratischen orangefarbenen Gefahrensymbole mit deren Gefahrenbezeichnungen.

2. Hazard Statements (H-Sätze) ersetzen die R-Sätze (Risikosätze) und Precautionary Statements (P-Sätze) ersetzen die S-Sätze (Sicherheitssätze). Die so genannten R- und S-Sätze sind kodifizierte Warnhinweise, die bestimmte Gefahrenmerkmale charakterisieren und EU-weit sprachübergreifend gut verstanden werden. Sie galten bislang zusammen mit den Gefahrensymbolen als wichtigste Hilfsmittel innerhalb der EU, um Gefahrstoffe einheitlich nach bestimmten Einstufungsmerkmalen zu kennzeichnen.

Beispiel:
R 21 heißt „Gesundheitsschädlich bei Berührung mit der Haut“. S 29 steht für „Nicht in die Kanalisation gelangen lassen“. Diese Abkürzungen können EU-weit und sprachübergreifend gut verstanden werden.

Mit Einführung der Hazard Statements und Precautionary Statements gibt es jetzt weltweit 3-stellige Ziffern, die sich stark an die von der EU erarbeiteten Sicherheitsstandards halten. Die Idee hinter der neuen Nummerierung ist, dass auch kyrillische Zeichen oder chinesische Schriftzeichen als Sprachbarrieren einer weltweit einheitlichen Zuordnung nicht im Wege stehen. Die 2. Ziffer steht für eine chemische Information, die 3. für physikalische Gegebenheiten und die 4. für Umweltinformationen.

3. Neue EUH-Sätze ersetzen die bisherigen Richtlinien für Zusatzgefahren. Auch die EUH-Sätze erhalten jetzt die 3-stelligen Nummern. In dem neu eingeführten 3-Nummern- System kommt die Eins übrigens nicht zur Anwendung, um hier Verwechslungsgefahren mit der 7 von vornherein auszuschließen. Die EUH-Sätze weisen auf Zusatzgefahren hin.




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Mitarbeiterführung und -motivation

Grundlagen eines Jahresgesprächs

Ziel eines Jahresgesprächs ist es, gemeinsam mit  ihrem Mitarbeiter auf die die vergangenen Monate zurückzuschauen und motivierende große Ziele für das kommende Jahr  zu vereinbaren. Auf diese Weise kennt ihr Mitarbeiter den Rahmen, in dem er sich in Bezug auf die vielfältigen  Sachaufgaben frei bewegen kann. Er erfährt  außerdem, worauf e  im kommenden Jahr entscheidend ankommt.

Schwerpunkte eines Jahresgesprächs
  • Sie blicken gemeinsam mit Ihrem Mitarbeiter auf das zurückliegende Jahr.
  • Sie informieren Ihren Mitarbeiter über die Unternehmensentwicklungen und die Unternehmensziele
  • Sie vereinbaren Ziele für das kommende Jahr
  • Leistungsziele
  • Verhaltensziele
  • Sie besprechen Fördermaßnahmen für Ihren Mitarbeiter.
  • Sie erörtern Punkte  wie
  • Zusammenarbeit  zwischen Mitarbeiter und Führungskraft
  • Stärken und Verbesserungspotenziale Mitarbeiters


Voraussetzungen für das Führen eines Jahresgesprächs
  • Sorgen Sie für eine innere Bereitschaft, ein Jahresgespräch zu führen. Stellen Sie sich auf die Person Ihres Mitarbeiters ein, befassen Sie sich mit seinen Wünschen und Zielen.
  • Zeigen Sie ohne Druck Probleme auf, analysieren Sie Erfolge bzw. Misserfolge. Das Gespräch sollte dazu genutzt  werden, gangbare Lösungen zu finden, um die Zusammenarbeit zu verbessern durch die Steigerung der Mitarbeiterfähigkeiten oder organisatorischer Veränderungen.
  • Erläutern Sie Ihrem Mitarbeiter den Gesamtzusammenhang in, welche Richtung Ihr Unternehmen gehen will und welche Werte die tragenden Werte sind. So erkennt Ihr Mitarbeiter, welchen Beitrag er mit seiner Leistung für die Zielerreichung der Organisation erbringen muss.


Mit diesen 4 Tipps stärken Sie Ihre Position als Führungskraft

Eine Position als technische Führungskraft einzunehmen ist eine Sache. Sie zu stärken jedoch eine andere. Unsere nachfolgenden 4 Tipps helfen Ihnen bei der Stärkung Ihrer Stellung als Führungskraft im Unternehmen:

1. Tipp: Tun Sie immer, was Sie sagen
Seien Sie konsequent. Wenn Sie etwas ankündigen oder auch androhen, sollten Sie es auch umsetzen. Tun Sie es nämlich nicht und das möglicherweise schon zum wiederholten Mal, besteht die Gefahr, dass Ihre Kunden oder Mitarbeiter Sie nicht mehr ernst nehmen.

2. Tipp: Machen Sie andere nicht für Ihre Fehler verantwortlich
Auch wenn der Vorstand an Missständen mitverantwortlich ist: Beharren Sie nicht darauf, dass Sie im Recht sind. Das bringt nichts, selbst wenn die gesamte Belegschaft der gleichen Meinung ist wie Sie. Seien Sie stattdessen lösungsorientiert. Zeigen Sie Ihren Mitarbeitern, wie es weitergehen kann.

3. Tipp: Delegieren Sie Aufgaben
Vertrauen Sie darauf, dass Ihre Mitarbeiter gut genug geschult sind, um die Aufgaben in Ihrem Sinne zu erledigen. Versuchen Sie nicht, alles können zu wollen. Denn das führt auf Dauer nur zur Demotivation Ihrer Mitarbeiter.

4. Tipp: Sprechen Sie verständlich

Mit Fremdwörtern und Anglizismen schrecken Sie Ihre Mitarbeiter eher ab – wenn sie Sie überhaupt verstehen. Erklären Sie Ihre Erwartungen deshalb in einfachen Worten, und sorgen Sie so dafür, dass jeder Sie versteht.
 


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Was Ihre Mitarbeiter für eine erfolgreiche Teamarbeit brauchen ... sind deshalb keine fachlichen Ratschläge ... keine geschlossenen Türen, sondern
  • Pläne, die gemeinsam erstellt werden und dadurch Ownership erzeugen,
  • ehrliches Lob, wenn Lob angebracht ist und
  • ehrliche, vertrauliche Kritik, wenn Kritik angebracht ist,
  • einen Chef, der sie ihre Erfolge feiern lässt – und sie nicht als seine Erfolge verkauft,
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Soziales

Social - Sponsoring Teil 8: 6 Schritte - So sprechen Sie Ihren potentiellen Sponsor an

Im letzten Teil unserer Social – Sponsoring -Serie geht es darum, wie Sie sich bei der Kontaktaufnahme mit möglichen Sponsoren am besten präsentieren:

1. Schaffen Sie den ersten Kontakt
Kontaktieren Sie zunächst den Leiter der Werbeabteilung oder den Geschäftsführer des Unternehmens. Rufen Sie Ihren potentiellen Sponsor an, oder werden Sie persönlich vorstellig.

Stellen Sie sich, Ihre Organisation und Ihr Anliegen vor und fragen Sie ihn, ob er sich grundsätzlich eine Zusammenarbeit mit Ihnen vorstellen könnte. Wenn Ihr Gesprächspartner / Spender nicht grundsätzlich abgeneigt ist, dann sollten Sie ihm Informationsmaterial über Ihre Organisation übersenden.

Teilen Sie ihm auch Ihre Vorschläge mit, in welchen Bereichen oder Projekten Sie sich eine Zusammenarbeit vorstellen könnten.

2. Beschreiben Sie Ihre Ziele, „Zielgruppen“ und Ihr Image
Ihre besonderen Ziele, die von Ihnen angesprochenen „Zielgruppen“ (Klientel, Spender, Patienten) und Ihr Image sind für einen möglichen Sponsor für eine Förderung ausschlaggebend. Schicken Sie ihm daher auch Ihre Imagebroschüre zu.

3. Beschreiben Sie die Besonderheiten Ihres Vereins
Teilen Sie Ihrem potentiellen Sponsor mit, welche Erfahrungen Sie bei der Durchführung von Projekten und im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit haben. Nennen Sie Beispiele von Aktionen, die Sie schon erfolgreich durchgeführt haben.

4. Zeigen Sie ihm auf, welche Möglichkeiten eine Zusammenarbeit mit Ihnen bietet

In diesem frühen Stadium sollten Sie sich noch nicht zu eng festlegen. Ein konkreter Projektvorschlag wäre in der Regel verfrüht, da Sie die Interessen des Sponsors nicht im Detail kennen. Schlagen Sie daher zunächst nur verschiedene Möglichkeiten der Zusammenarbeit vor, und geben Sie ihm Gelegenheit, die Wege der Zusammenarbeit auszuwählen und eventuell ein Projekt vorzuschlagen.

5. Stellen Sie den Nutzen für den Sponsor heraus
Bitten Sie Ihren Sponsor nicht um Hilfe und appellieren Sie nicht an sein soziales Mitgefühl oder Mitleid für Ihr soziales Anliegen, sondern verdeutlichen Sie ausschließlich den besonderen Nutzen und Vorteil, den Ihr Sponsor durch eine Zusammenarbeit mit Ihnen haben könnte.

6. Entwickeln Sie konkrete Aktivitäten und Projekte
Erarbeiten Sie durch persönliche Gespräche und Vorschläge zusammen mit Ihrem potentiellen Sponsor mögliche Aktivitäten und Projekte, die Sie gemeinsam durchführen wollen. Legen Sie alle Einzelheiten Ihrer Vereinbarungen zur gegenseitigen Absicherung in einem Sponsor- Vertrag fest.

Kalkulieren Sie für die Planung mittlerer Projekte mindestens eine Vorbereitungszeit von 10 bis12 Monaten ein.
 


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Warum die Zukunft Ihres Unternehmens von Ihrem guten Ruf abhängt

In Zeiten des „Kriegs um Talente“ suchen sich Bewerber vorrangig die Firmen aus, die ein hohes Prestige und einen guten Ruf haben. Für Firmen mit einem schlechten Ruf wird es dagegen immer schwerer: Sicher haben auch Sie von dem großen Lebensmittel-Discounter gehört, der durch Videoüberwachungs-Skandale und rüden Umgang mit Lieferanten Schlagzeilen gemacht hat. Folge: Schon jetzt herrscht dort akuter Mangel an Führungskräfte-Nachwuchs …

Lassen Sie es nicht so weit kommen! Mit dem neuen Praxis-Ratgeber „Unternehmenskultur-Check“ finden Sie heraus, wie Ihr Unternehmen von außen wahrgenommen wird – und wie Sie den Ruf Ihres Unternehmens in der Öffentlichkeit bewusst selbst beeinflussen können.

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Nicht vergessen: Ihrem Spender danken!

Er sollte bei jedem Fundraising-Instrument eine Selbstverständlichkeit sein: der Dank.

Jeder Spender sollte z. B. einen kurzen Dankbrief innerhalb von 3 bis 4 Wochen erhalten. Schließlich ist es keine Selbstverständlichkeit, dass jemand Ihnen zusätzliches Geld zukommen lässt.

Gleichzeitig erfahren die Spender, was mit ihrem Geld geschieht, und erhalten eine Anerkennung für ihr Engagement.

Ein Dankbrief sollte Folgendes enthalten:

  • Persönliche Anrede
  • Eigentlicher Dank
  • Informationen, wofür das Geld verwandt wird
  • Anerkennung des Engagements
  • Eventuell Hinweis auf eine Veranstaltung in Ihrem Haus oder neue Spendenprojekte
  • Hinweis auf Zusendung der Spendenbescheinigung
  • Abschließender persönlicher Gruß
  • Zahlschein

Praxis-Tipp:
Legen Sie auch dem Dankbrief einen Zahlschein bei. Häufig überweisen Spender noch einen weiteren Betrag. Denn durch Ihren Dank wird deutlich, wie ernst Ihnen Ihr Projekt ist.


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