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Führungswissen für Vorgesetzte

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Recht, Führung und Soziales


Ausstrahlung: Körpersprache, Stimme und Information – So spielen Sie Ihre Trümpfe aus

Liebe Leserin, lieber Leser!

Ob Sie präsentieren, moderieren, Geschäftsverhandlungen, Mitarbeiter- oder Bewerbungsgespräche führen – die Art, wie Sie auftreten, bestimmt maßgeblich das Bild, das sich andere von Ihnen machen. Das gilt insbesondere in Situationen, in denen die Zeit oder das Interesse für ein genaueres Kennenlernen fehlt. Wenn Sie über das nötige Charisma verfügen, bewältigen Sie die vielfältigen Aufgaben des Führungsalltages leichter und zeigen, dass Sie den Anforderungen und Belastungen des Jobs gewachsen sind.

5-fache Ausstrahlung

1. Persönlichkeit:
Entwickeln Sie eine positive Einstellung zur eigenen Persönlichkeit. Ein stabiles Selbstwertgefühl ist das Fundament für Ihre Ausstrahlung, denn es gewährleistet die für die Ausstrahlung so wichtige innere und äußere Balance. Zu einem gesunden Selbstbewusstsein zählt, dass Sie zum einen Ihre Stärken und Schwächen kennen, akzeptieren und angemessen mit ihnen umgehen. Und zum anderen, dass Sie Ihre Selbstzweifel und Unsicherheiten nicht überhandnehmen lassen.

Übung: Wie wirken Sie auf Video?
Nehmen Sie sich in unterschiedlichen Situationen auf Video auf. Notieren Sie, wie Sie jeweils wirken wollten und wie Sie Ihrer Erinnerung nach tatsächlich gewirkt haben. Schauen Sie sich dann die Aufzeichnungen mit jemandem an, von dem Sie ein ehrliches Feedback erwarten können. Wie nehmen Sie sich wahr und wie tut es der andere? Nutzen Sie das Ergebnis, um Ihre Persönlichkeit zu reflektieren. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Gefühle. So spüren Sie, welche Verhaltensweisen besser zu Ihnen passen. Seien Sie gleichermaßen fair und selbstkritisch: Je übertriebener negativ oder positiv Sie sich beurteilen, desto größer die Gefahr eines Scheinselbstbildes.

2. Wahrnehmung:
Gewöhnen Sie es sich an, Ihre Mitmenschen bewusster und neutral wahrzunehmen. Das gelingt Ihnen, indem Sie sie nicht voreilig in Schubladen stecken. Wenn Ihr Gesprächspartner Sie beispielsweise mit verschränkten Armen empfängt, muss das nicht zwangsläufig ablehnend gemeint sein. Vielleicht ist es einfach eine Masche von ihm. Schärfen Sie Ihren Blick, betrachten Sie Ihr Gegenüber möglichst frei von Vorurteilen oder bestimmten Erwartungen, hören Sie ihm richtig zu und bringen Sie ihm ernsthaftes Interesse entgegen. So fällt es Ihnen leichter, andere Menschen mit ihren Eigenarten zu respektieren, sich in sie hineinzufühlen und klare Absprachen zu treffen.

3. Sprache:
Konzentrieren Sie sich auf Ihre Körpersprache.

4. Stimme:
Entwickeln Sie Ihre Stimme.

5. Inhalte:
Überzeugen Sie mit Inhalten.


Über Fragen und Anregungen freuen wir uns sehr, schreiben Sie einfach an: rufus@vnr.de

Ihre
Andrea Heckmann
Redaktion RuFuS-Infomail


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Mediation: Der Königsweg zu erfolgreicher und dauerhafter Konfliktlösung
Selbst-Test: Eigne ich mich zum internen Mediator?

Wenn Mitarbeiter nicht so arbeiten, wie sie sollen
5 Minuten freie Rede - So hinterlassen Sie den besten Eindruck

Neue Serie: Mit Social Sponsoring durch die Finanzkrise
3 klassische Motivationsfallen, die Sie unbedingt vermeiden sollten

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  • Was Sie zum Schluss ihrer Rede unbedingt tun sollten?
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Recht

Mediation: Der Königsweg zu erfolgreicher und dauerhafter Konfliktlösung

Schon länger gibt es im Lager Ihres Betriebs Streitigkeiten wegen der Urlaubsplanung. Obwohl nur 5 Leute dort arbeiten, sprechen 2 nicht mehr miteinander. Ein 3. hat jetzt die Kündigung angedroht. Doch einen Mediator mit der Lösung des Konfliktes zu beauftragen kostet Zeit und Geld. Bevor Sie deshalb beides einsetzen, sollten Sie versuchen, die Konfliktparteien noch einmal an einen Tisch zu bringen. Nutzen Sie für die Konfliktlösung Verfahren, die auch in der Mediation angewendet werden.

Mediation ist ein standardisiertes Verfahren, mit dem Konflikte konstruktiv beigelegt werden sollen. Die Konfliktparteien (die so genannten Medianden) wollen mit Unterstützung einer neutralen Person (dem so genannten Mediator) zu einer einvernehmlichen Vereinbarung gelangen, die ihren Bedürfnissen und Interessen entspricht. Eine Mediation läuft im Allgemeinen in 5 Phasen ab:

1. Phase: Gespräch
Zunächst müssen Sie mit den Konfliktparteien vertrauliche Gespräche führen. Signalisieren sie Interesse, können Sie sie an einen runden Tisch bringen. Dieser bedeutet: Alle hier sind gleichberechtigt. Die Teilnahme ist freiwillig. Jede Konfliktpartei hat hier die Möglichkeit, den Konflikt mittels so genannter Ich-Botschaften aus ihrer persönlichen Sicht darzustellen („Ich bin verärgert, weil …“). Gerade diese Phase ist besonders wichtig, denn Konflikte sind emotionaler Natur. Deshalb brauchen die Parteien die Möglichkeit, „Dampf abzulassen“. Erst dann sind konstruktive Lösungen überhaupt möglich.

2. Phase: Themendarstellung
Wenn die emotionsgeladene Stimmung etwas abgebaut ist, sammeln Sie die Konfliktthemen und gewichten sie. Sehr häufig stellt sich dabei heraus, dass der Auslöser des Streits ein anderer ist, als der, der aus der Sicht der Kontrahenten dargestellt wird. Regen Sie die Konfliktparteien dazu an, den Konfliktgegenstand konkret zu benennen. Nur so können sie eine für alle Seiten tragbare Lösung finden.

3. Phase: Konfliktanalyse
Diese Phase dient der Untersuchung des Konfliktes. Fordern Sie Ihre Mitarbeiter auf, bisher nicht Genanntes zu dem Konflikt zu nennen und Hintergründe und eigene Bedürfnisse konkreter zu formulieren. In dieser Phase ist auch wichtig, dass die Konfliktparteien formulieren, was sie am anderen besonders wertschätzen. Fordern Sie jeden auf, ehrlich zu sagen, was er an dem Konfliktpartner besonders schätzt und in welchen Bereichen er von ihm mehr Unterstützung erwartet.

4. Phase:Win-win-Situation

Die Wertschätzung schafft auch die Basis für die eigentliche Konfliktlösung, in der potenzielle Lösungsmöglichkeiten zusammengetragen werden. Dabei geht es darum, dass die zerstrittenen Konfliktparteien eine selbst erarbeitete Lösung finden. Ziel ist es, den Streit dauerhaft zur Zufriedenheit aller zu lösen und eine so genannte Win-win-Situation zu schaffen.

5. Phase: Schriftliche Lösung
Einigen sich die Konfliktparteien auf eine Lösung, sollten Sie diese auch schriftlich protokollieren. Nicht immer muss dieses per Vertrag geschehen. Bieten Sie außerdem auch eine Nachbetreuung an.


Selbst-Test: Eigne ich mich zum internen Mediator?

Beantworten Sie die folgenden Fragen mit „Ja“ oder „Nein“:
  • Können Sie gut zuhören?
  • Sind Sie in der Lage, auch einmal eine andere Perspektive als Ihre eigene einzunehmen?
  • Haben Sie die Fähigkeit, sich selbst zurückzunehmen?
  • Können Sie sich gut in andere Menschen hineinversetzen?
  • Sind Sie bereit, der Mediation Zeit zu lassen, ohne auf eine Lösung zu drängen?
  • Sind Ihnen die gängigen Kommunikationstechniken (Diskussion, Bewertungstechnik etc.) bekannt?
  • Haben Sie diese auch bereits angewandt?
  • Haben Sie schon einmal mit Visualisierungstechniken (Flipchart etc.) gearbeitet?
  • Kennen Sie Moderationstechniken?
  • Verfügen Sie über Erfahrungen in der Moderation von Sitzungen?
  • Haben Sie einige Moderationstechniken schon anwenden können?
  • Kennen Sie sich mit Gruppenarbeit aus?
  • Kommunizieren Sie motivierend und lösungsorientiert?
Auswertung: Wenn Sie mindestens die Hälfte der Fragen mit „Ja“ beantwortet haben, sind Sie bereits gut als interner Mediator qualifiziert. Allerdings sollten Sie mit einem Experten klären, welche Qualifikationen Sie noch erwerben sollten, um eine Mediation erfolgreich gestalten zu können. Erst wenn Sie hinter jeder Frage ein Kreuz machen können, sind Sie als Mediator optimal geschult.


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Mitarbeiterführung und -motivation

Wenn Mitarbeiter nicht so arbeiten, wie sie sollen

Was tun Sie, wenn Sie mitbekommen, dass zum Beispiel lhre Sekretärin die Parameter aus der Kundendatei falsch in Mailings eingibt oder Briefköpfe ständig neu formatiert? Vermutlich setzen Sie eine Weiterbildung an. Das ist jedoch der fälsche Weg, wenn das Problem im Wollen statt im Können des Mitarbeiters liegt. Stellen Sie Ihrem Mitarbeiter deshalb zunächst vier grundsätzliche Fragen:

1. Weiß er, was er tun soll? Vielleicht ist der Sekretärin gar nicht bewusst, dass sie sich selbstständig mit der Kundendatei oder den EDV-Routinen vertraut machen soll? Verzichten Sie in solchen Fällen auf ein Training – es reicht, wenn Sie den Mitarbeiter umfassend informieren.

2. Will er das, was er tun soll? Wenn die Antwort ,,nein" lautet: Prüfen Sie, ob die Erfüllung der Aufgabe dem Mitarbeiter subjektiv empfundene Nachteile bringt. Dies wäre zum Beispiel der Fall, wenn in einem Team „blinder Gehorsam“ vorherrscht und Eigeninitiative nur den Spott der Kollegen hervorrufen würde.

3. Wie sind die Rahmenbedingungen? Ein überlasteter Mitarbeiter wird einfach keine Zeit finden, seine Arbeitsweise zu hinterfragen oder sich Zusatzwissen anzueignen. Versuchen Sie deshalb Arbeitsorganisation und -umgebung so zu gestalten, dass sie die Leistungen Ihrer Mitarbeiter fördern.

4. Kann er das, was er tun soll? Nur wenn Sie diese Frage mit „nein“ beantworten, ist eine Weiterbildung wirklich nötig.

Zum Schluss noch eine Kontrollfrage, damit Sie sicher unterscheiden können, ob das Problem im Können oder im Wollen liegt: Würde der Mitarbeiter die Aufgabe erfüllen, wenn er dafür besonders belohnt würde? Lautet Ihre Antwort „ja“, ist der Mitarbeiter seiner Aufgabe gewachsen. Folglich ist nicht Training, sondern ein Motivationsgespräche angesagt!


5 Minuten freie Rede - So hinterlassen Sie den besten Eindruck

Als Chef müssen Sie gelegentlich vor Ihren Mitarbeitern oder Kunden eine Ansprache halten. Am besten und schnellsten können Sie das mit unseren folgenden vier Tipps bewerkstelligen:

1. Wort für Wort aufschreiben
Ihre Rede soll spontan und unangestrengt wirken. Das erreichen Sie nur, wenn Sie alle Sätze gründlich vorher einstudieren. Schreiben Sie deshalb Ihre Rede in der ersten Manuskriptfassung auf. Für 5 Minuten reichen zwei bis drei DIN-4-Blätter. Können Sie Ihre Rede von diesem ersten Manuskript flüssig vortragen, reduzieren Sie auf Stichworte und auf immer kleinere Zettel.

2. Zitate und Bonmots sammeln
Stellen Sie sich einen Rede-Baukasten zusammen. Sammeln Sie in einem Ordner Zitate und alle Informationen, die Sie amüsierten oder eine wichtige Neuigkeit für Sie brachten. Gute Quellen sind die „Vermischtes“-Seite in Tageszeitungen, Klatsch und Tratsch. Nutzen Sie Wartezeiten beim Friseur oder Arzt, um ausnahmsweise die Regenbogenpresse durchzublättern.

3. Zuhörer schon beim Einstieg fesseln
„Meine sehr geehrten Damen und Herren, liebe Mitarbeiter, ich freue mich, dass Sie heute hier sind ..." - bei einem derartigen Einstieg gähnen Ihre Zuhörer bestimmt. Besser ist ein Einstieg mit emotionsgeladenen Wörtern wie Freude, Liebe, Traum, Gefühl, Erleichterung, Lob, Stolz, Freundschaft usw.

4. Schlüsselwörter rhythmisch wiederholen
Lernen Sie von begnadeten Rhetorikern wie Martin Luther King. In seiner berühmtesten Rede, die er 1963 in Washington hielt, verwendete er zehn Mal das Wort „Traum“, begann seine Sätze immer wieder mit der Formulierung „I have a dream". So beschwor er seine Zuhörer förmlich, an seinen Träumen teilzuhaben.


Experten-Tipp:
Lampenfieber? So gehen Sie dagegen vor
  • Wirkungsvoller Einstieg: Mit einem wirkungsvollen Einstieg, etwa einer aktivierenden Frage ans Publikum, erhält man sofort eine Rückkopplung. Das stärkt das Selbstvertrauen und senkt die Nervosität.
  • Übertriebene Gesten: Mit ein paar übertriebenen Gesten und leiten Sie Ihre Unruhe körperlich ab.
  • Kontakt zu den Teilnehmern: Den Kontakt zu den Teilnehmern schon vor Beginn der Präsentation suchen. Halten Sie sich im Kreis der Anwesenden auf, drücken Sie Hände, machen Sie Small Talk, stellen Sie Fragen und geben Sie Antworten. So laufen Sie warm und bauen Spannungen ab. Das Lampenfieber verliert sich so fast von selbst.
  • Generalprobe: Halten Sie Ihre Rede ein mal komplett von Anfang bis Ende.


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Soziales

Neue Serie: Mit Social Sponsoring durch die Finanzkrise

Wenn man die Nachrichten sieht oder Zeitung liest, könnte man derzeit fast den Eindruck bekommen, die Finanzkrise betreffe nur Automobilhersteller, -zulieferer und Großbanken.

Dabei leider gerade auch Non-Profit-Einrichtungen unter der Krise. Schließlich fällt Ländern und Kommunen beim Sparen oft nichts besseres ein, als bei den sozialen Ausgaben zu sparen.

Darum es wichtiger denn je, dass Sie sich nach neuen Finanzierungsquellen umschauen. Auch wenn dies in letzter Zeit bestimmt nicht einfacher geworden ist.

Eine Möglichkeit hierfür ist das Social Sponsoring, dass wir Ihnen in einer neuen Serie näherbringen möchten.

Je größer und bekannter Ihre Organisation ist, desto besser ist Ihre Ausgangssituation. Aber auch auf lokaler Ebene bietet das Social Sponsoring für kleinere und mittlere Einrichtungen viele Möglichkeiten.

So funktioniert Sponsoring
Den Begriff Sponsoring kennen wir alle zum Beispiel vom Fußball, vom Autosport oder vom Radrennen. Wir kennen die mit Werbung beklebten Rennwagen und die Sportler, die für bekannte Firmen die Werbung in die Wohnzimmer tragen.

Ein Unternehmen sponsert beispielsweise die deutsche Radrenn-Mannschaft. Weshalb macht sie das?

Wer hat welchen Vorteil?
Der Vorteil des Radrennclubs, der deutschen Mannschaft, liegt auf der Hand. Er erhält Geld vom Sponsor und kann dadurch seine Fahrer entsprechend auswählen, professionell fördern und genug weitere Sportler für die Reservebank heranziehen.

Der Vorteil des Unternehmens liegt darin, Werbung nicht nur durch die normalen Werbeträger wie TV, Radio und Magazine etc. zu schalten, sondern ein ganz anderes Medium, hier also das Radrennen, als Werbeträger zu nutzen.

Dadurch kann sich das Unternehmen zusätzlich bei vielen Sportveranstaltungen, TV- und Radiosendungen über Radrennen, Sportmagazine und andere Bereiche präsentieren.

Die Zahlungen des Unternehmens an den Sportclub ist keine gemeinnützige oder mildtätige Spende. Sponsoring ist ein in aller Regel vertraglich festgelegtes, wirtschaftliches Geschäft zum gegenseitigen Nutzen und Vorteil.

Wir zeigen Ihnen in den nächsten Ausgaben, wie Sie Sponsoren finden, was Sie ihnen bieten können und was die Sponsoren von Ihnen möchten. Außerdem steuerliche Aspekte.


3 klassische Motivationsfallen, die Sie unbedingt vermeiden sollten

Auch in Non-Profit-Einrichtungen leben die Mitarbeiter nicht "vom Brot allein". Auch sie brauchen in regelmäßigen Abständen einen Motivationsschub. Gut gemeint ist dabei aber nicht immer gut gemacht. Dies trifft auch auf das Thema Motivation Ihrer Mitarbeiter zu. Vor allem die 3 folgenden Motivationsfehler sollten Sie vermeiden.

Fehler 1: Nur auf Motivation von außen setzen
Grundsätzlich lassen sich 2 Arten von Motivation unterscheiden: die Motivation von außen (extrinsische Motivation) und die Motivation von innen (intrinsische Motivation).

Zur extrinsischen Motivation gehören sowohl Druck, Drohungen und unangenehme Konsequenzen als auch Belohnungen wie eine Gehaltserhöhung. Motivation von außen kann bei einigen Menschen gut funktionieren. Häufig wird sie aber auch als Manipulation empfunden und ihre Halbwertszeit ist sehr kurz. So lässt der Reiz einer Belohnung beispielsweise schnell wieder nach und auch an Druck oder unangenehme Konsequenzen können sich Menschen gewöhnen.

Die intrinsische Motivation dagegen entsteht aus eigenem Antrieb – z. B. aus Interesse an einer Sache, aus Neugier oder dem Wunsch, sich einer Herausforderung erfolgreich zu stellen. Im Mittelpunkt steht hier die Sache „an sich“.

Fehler 2: Mitarbeiter gegeneinander ausspielen
Das führt fast immer zu Gewinnern und Verlierern. Und selbst für die Gewinner bleibt nicht selten ein fader Beigeschmack. Achten Sie deshalb darauf, dass sich ein Mitarbeiter nicht auf Kosten der anderen profiliert – auch dann nicht, wenn es sich um einen Top-Leistungsträger handelt.

Fehler 3: Mit „Motivationsschrot“ schießen
Motivation entsteht nicht einfach so oder lässt sich gar auf Knopfdruck über Patentrezepte erzeugen. Motivation setzt Bedürfnisse voraus, die befriedigt werden wollen. Diese Bedürfnisse sind allerdings bei nahezu jedem Menschen anders. Deshalb macht es auch wenig Sinn, für alle Mitarbeiter immer wieder dieselben altbewährten „Motivationsspritzen“ einzusetzen.

Was bei dem einen sehr gut funktioniert, verfehlt bei dem anderen unter Umständen seine Wirkung. Und: Nicht jeder wird durch eine Gehaltserhöhung oder eine öffentliche Belobigung zu mehr Leistung motiviert.


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Sind Ihre Mitarbeiter eigentlich ausreichend motiviert?

Finden Sie es jetzt mit dem neuen „Motivations-Check" heraus! Hier finden Sie zahlreiche sofort zu übernehmende Checklisten, Selbsttests, Handlungsanweisungen und Formulare, zum Beispiel:
  • Warum Sie jeden Mitarbeitertyp anders führen müssen?
  • Welche Freiräume Sie Mitarbeitern zugestehen sollten?
  • Welche Art von Problemen und Entscheidungen Sie unbedingt Ihren Mitarbeitern überlassen sollten?
  • Checkliste: so setzen Sie Mitarbeiter richtig ein, so dass ihre Talente am besten zur Geltung kommen?
  • Welche Arbeitsbedingungen die Motivation begünstigen?
  • Wie Sie eine Mitarbeiterbefragung durchführen?
  • Selbsttest: was motiviert Sie selbst am meisten?
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