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Führungswissen für Vorgesetzte

Hier finden Sie wertvolle Tipps zum Thema

  • Mitarbeiterführung,
  • Mitarbeitermotivation,
  • Konfliktmanagement,
  • Kommunikation,
  • Karriere und Personalarbeit
speziell für Abteilungsleiter, Bereichsleiter oder Teamleiter.


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Recht, Führung und Soziales


Der Dialog: So werden Sie ein besserer Gesprächspartner

Liebe Leserin, lieber Leser!

es wird viel geredet und doch oft wenig kommuniziert. Wer die Fähigkeit besitzt, im Dialog eine bewusste Aufmerksamkeit gegenüber sich selbst und dem anderen zu entwickeln, ermöglicht ganz neue Gesprächs- und Gedankendimensionen. Folgender Leitfaden ermöglicht eine konstruktive Dialog-Basis:

Vor dem Dialog
  • Sorgen Sie dafür, dass alle notwendigen Hilfsmittel und Gesprächsunterlagen vorhanden sind
  • Schließen Sie Störfaktoren aus
  • Sammeln Sie sich und konzentrieren Sie sich auf das Thema sowie den Gesprächspartner
  • Nehmen Sie die richtige Zuhörer-Position ein, damit ein Augenkontakt möglich ist

Während des Dialogs
  • Hören Sie zu und widmen Sie Ihre ganze Aufmerksamkeit Ihrem Gegenüber. Der Dialog bekommt ein ungeahntes Ausmaß an Frische und Tiefe. Wer zuhört, ist aktiv und fördert Vertrauen.
  • Führen Sie den Dialog auch als Lernender, seien Sie neugierig und offen, respektieren Sie Ihren Dialogpartner und fühlen Sie sich in ihn hinein.
  • Seien Sie persönlich engagiert und sprechen Sie aus dem Herzen, ohne jedoch das Gehirn auszuschalten.
  • Vermeiden Sie intellektuelle Spielereien und Theoretisierung. Reden Sie nicht nur über Dinge, die Ihnen wichtig sind.
  • Geben Sie dem Dialog einen ruhigen Rhythmus und setzen Sie Tempo und Hektik ab. Lassen Sie Ihren Dialogpartner aussprechen. Bitten Sie aber darum, dass Ihnen nicht ständig ins Wort gefahren wird.
  • Stellen Sie offen die eigenen und fremden Ansichten gegenüber. Frei von Antipathien und anderen emotionalen Barrieren.
  • Um den Dialog voranzubringen, sind einfache Fragen wichtig. Es gibt an sich keine „verbotenen Fragen„ die auf Dummheit schließen lassen. Versuchen Sie mit Ihren Fragen das Denken Ihres Dialogpartners anzuregen.

Über Fragen und Anregungen freuen wir uns sehr, schreiben Sie einfach an: rufus@vnr.de

Ihre
Andrea Heckmann
Redaktion RuFuS-Infomail


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30 Minuten Pause sind Pflicht
Nach Probezeit gesetzliche Kündigungsfrist

Wecken Sie die Potentiale Ihrer Mitarbeiter
Meetings – Zeitfallen oder Ideenpool?

Sparen Sie Arbeitszeit durch effektives Lesen, Teil 2
8 Tipps für ein verantwortliches Delegieren



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Recht

30 Minuten Pause sind Pflicht

Führungskräfte werden häufig mit arbeitsrechtlichen Fragen und Problemen konfrontiert.  Für Abonnenten des „Praxishandbuch leiten - führen - motivieren" liegt daher in regelmäßigen Abständen ein Gutschein für die kostenlose Nutzung der Rechtsberatungs-Hotline bei.

Hier einige Anfragen unserer Leser in anonymisierter Form – sowie die Antworten unserer Vertragsanwältin.


Frage:
Wir haben in unserem Unternehmen eine Zeiterfassung. Die Pausenregelung ist sehr individuell. Vielfach hängen Mitarbeiter ihre Pause einfach an das Ende ihrer Arbeitszeit an. Das heißt, der Mitarbeiter macht dann während seiner 8 Stunden Arbeitszeit lediglich 15 Minuten Pause. Der Rest der gesetzlichen Pause wird dann benutzt, um früher in den Feierabend zu gehen. Ist das zulässig und welche Pausenzeiten gelten vom Gesetzgeber?

Antwort:

Da ich nicht weiß, ob in Ihrem Unternehmen ein Tarifvertrag gilt oder Sie die Pausenregelung in einer Betriebsvereinbarung geregelt haben, kann ich Ihnen nur auf Basis der Gesetzeslage antworten. Nach § 4 Arbeitszeitgesetz (ArbZG) sind Sie verpflichtet, Ihren Mitarbeitern bei einer zusammenhängenden Arbeitszeit von mindestens 6 Stunden bis zu 8 Stunden mindestens eine Ruhepause von 30 Minuten zu gewähren. Bei einer Arbeitszeit über 8 Stunden muss die Ruhepause 45 Minuten betragen. Die Pausen können allerdings in Zeitabschnitte von jeweils 15 Minuten aufgeteilt werden.

Pausen bestimmt der Arbeitgeber

Lage und Dauer der Pausen legt der Arbeitgeber fest. Der Betriebsrat hat ein Mitbestimmungsrecht. Beginn und Ende der Pause müssen im Voraus feststehen. Dadurch können sich zum Beispiel auch Schichten verlängern.

Zurück zu Ihrem Fall:
Wenn ein Mitarbeiter während seiner 8-stündigen Arbeitszeit lediglich 15 Minuten Pause macht, ist das unzulässig. Sie müssen daher Ihren Mitarbeiter verpflichten, während der Arbeitszeit insgesamt 30 Minuten Pause zu machen. Er darf sich die Zeit nicht „aufsparen“ und dadurch früher nach Hause gehen. Es ist deshalb zulässig, in den ersten 6 Stunden der Arbeitszeit eine Pause von 15 Minuten einzubauen und innerhalb der restlichen 2 Stunden noch einmal 15 Minuten. Das wäre gesetzlich zulässig.

Nur eine 15-minütige Pause während der gesamten Arbeitszeit ist unzulässig. Sie sind also verpflichtet, die Pausenzeiten einzuräumen, und Ihr Mitarbeiter ist verpflichtet, die Pausen zu nehmen (§ 4 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG)). Als Arbeitgeber handeln Sie sogar ordnungswidrig, wenn Sie Ruhepausen nicht in der vorgeschriebenen Mindestdauer gewähren (§ 22 I Nr. 2 ArbZG). Sie machen sich damit strafbar.


Nach Probezeit gesetzliche Kündigungsfrist

Frage:
In meiner Firma hatten wir einen Lageristen mit einer Probezeit von 6 Monaten eingestellt. Er übte seine Tätigkeit zufriedenstellend aus, deshalb haben wir die Probezeit als bestanden angesehen. Wir gingen davon aus, dass er sich in seine Aufgaben einarbeiten könnte. Jetzt stellte sich eine schwere Lese-Rechtschreib-Schwäche heraus. Außerdem verstößt er gegen die neu aufgestellte Kleiderordnung und verhält sich respektlos gegenüber seinem Vorgesetzten. Reichen die Gründe für eine Kündigung aus?

Antwort:

Nach Ablauf der Probezeit können Sie einem Mitarbeiter nur noch innerhalb der vereinbarten Kündigungsfristen kündigen. Die vereinfachte Kündigungsmöglichkeit während der Probezeit, also jederzeit mit einer 2-Wochen-Frist, gibt es nach Ablauf der Probezeit nicht mehr. Wenn Ihr Mitarbeiter Pflichten aus dem Arbeitsvertrag verletzt, müssen Sie vor einer so genannten verhaltensbedingten Kündigung Ihren Mitarbeiter zunächst abmahnen.

Mit der Abmahnung haben Sie Ihr Kündigungsrecht zunächst verbraucht. Sie müssen jetzt dem Mitarbeiter Gelegenheit geben, sein Verhalten zu verbessern. Verstößt der Mitarbeiter weiterhin gegen seine Pflichten, ist nicht zwingend eine zweite oder dritte Abmahnung notwendig. Je nach Schwere des Fehlverhaltens kann auch sofort bei wiederholter gleichartiger Pflichtverletzung die verhaltensbedingte Kündigung ausgesprochen werden. In jedem Fall sollten Sie die vereinbarte Kündigungsfrist einhalten.


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Als Vorgesetzter kommen Sie sich sicherlich manchmal vor wie ein Hürdenläufer!

Während Sie alles tun, um die vorgegebenen Ziele zu erreichen, kriegen Sie von Ihrem Team häufig auch noch Gegenwind!

Verständnis dafür, dass es viel Mühe kostet,
  • Frau XY ein bisschen Engagement über den Dienst nach Vorschrift hinaus abzufordern, oder
  • die „Ja, aber“ - Sager zu ein bisschen mehr Macher-Mentalität und Eigeninitiative zu motivieren, kriegen Sie von niemandem!
Und auf der anderen Seite: Wie können Sie Ihre Besten wirklich fördern und weiter auf einem hohen Leistungsniveau halten? Hilfe und wirklich praktische Tipps für die Teamführung? Von wem sollen die kommen?

Die Lösung: Die größte Deutsche Online Bibliothek für Führungswissen!

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Mitarbeiterführung und -motivation

Wecken Sie die Potentiale Ihrer Mitarbeiter

Potential-Management ist eine gefragte Führungs-Eigenschaft, um schlummernde Energien, Ressourcen und Kräfte-Reservoirs der Mitarbeiter zu mobilisieren.

Um Potentiale zu wecken, müssen Mitarbeiter gefördert werden, indem sie
  • eigenverantwortlich arbeiten können
  • die Möglichkeit haben, eigene Ideen zu entwickeln
  • für ihr Engagement gelobt werden
  • bei Initiativen Unterstützung erhalten
  • um Rat fragen können
  • mit verständnisvollen Führungskräften zusammenarbeiten

Als Führungskraft, die nach dem Potential-Management arbeitet, sollten Sie

  • die innerbetriebliche Demokratie stabilisieren
  • die Talente der Menschen im Betrieb fördern, damit sie ihre individuellen Stärken einsetzen können
  • die sozialen Beziehungen der Mitarbeiter untereinander stärken
  • Schranken zwischen den einzelnen Hierarchien abbauen, damit kurze Entscheidungswege Entscheidungswege möglich werden
  • etwas für die Integration bisher benachteiligter Minderheiten tun (Alleinerziehende, Ausländer)
  • freundliche und angenehme Umgangsformen schaffen
  • Ängste und Hemmschwellen abbauen, damit sich die Mitarbeiter frei entfalten können


Meetings – Zeitfallen oder Ideenpool?

Viel Zeit verbringen deutsche Manager in Meetings. Doch wie effizient sind diese überhaupt? Ist das Meeting organisiert und strukturiert? Wie sind die Gesprächsthemen vorbereitet und kann der Gesprächsleiter die einzelnen Themen der Reihe nach abhandeln oder springt er zwischen den einzelnen Themen hin und her?

Verbessern Sie Ihre Besprechungskultur:

Machen Sie den Test: Wie gut führen Sie ein Meeting? Ja Nein
Arbeiten Sie mit einem strukturierten und informativen Einladungsschreiben?x
x
Erklären Sie zu Beginn des Meetings die Ausgangssituation?x
x
Werden die Ergebnisse in Form eines Maßnahmen- oder Ablaufplanes festgehalten?x
x
Existiert eine Tagesordnung?xx
Werden Störungen zugelassen (Handy etc) ?xx
Können Sie zuhören?x
x
Lassen Sie Ihre Mitarbeiter ausreden?xx
Sind Ihre Mitarbeiter vorbereitet?x
x
Wird die vorgegebene Zeitplanung eingehalten?x
x
Werden Sitzungsergebnisse tatsächlich umgesetzt?x
x

Wenn Sie alle Punkte mit „Ja“ beantwortet haben, sind Sie ein perfekter Meeting-Leiter. Punkte, die mit „Nein“ beantwortet werden, bedürfen einer eingehenden Verbesserung.


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Zu viel E-Mails, zu viel Papier?

Schicken Sie den inneren Schweinehund in die Wüste. Vermeiden Sie Papierstapel, die Ihnen eine klare Sicht auf die wichtigen Dinge Ihrer Arbeit nehmen und bringen Sie Ordnung ins Büro. Die Methode des Einfach-Aufräum-Kurses ist simpel und lässt sich spielend leicht umsetzen.

In 6 Schritten zum optimal organisierten Wohlfühl-Büro!


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Soziales

Sparen Sie Arbeitszeit durch effektives Lesen, Teil 2

Wenn Sie einen großen Teil Ihrer Arbeitszeit mit dem Lesen von Briefen, Akten oder E-Mails verbringen, müssen Sie sich einen effektiven Lesestil aneignen, um Ihr Arbeitspensum zu schaffen.  Haben Sie sich einen ersten Überblick verschafft müssen Sie nun entscheiden, wie intensiv  Sie einen Text lesen, das heißt, ob Sie den Text quer lesen oder durcharbeiten müssen.

Hierbei  gibt es zwei Möglichkeiten. Sie können den Text quer lesen oder in intensiv durcharbeiten.
Beim Querlesen geht es vor allem darum, die Kerninformationen eines Textes möglichst schnell zu filtern und aufzunehmen.
Herbei helfen Ihnen folgende 5 Regeln:
  • Lesen Sie einzelne Sätze.
  • Überspringen Sie weniger wichtige Sätze.
  • Lassen Sie Beispiele aus.
  • Ignorieren Sie Fußnoten.
  • Übergehen Sie Absätze mit kleiner Schrift.
Bei Texten, die Sie intensiver durcharbeiten, geht es vor allem darum viele Informationen aufzunehmen. Hier ein paar Hinweise, die Ihnen bei der schnellen Aufnahme eines Textes helfen :
  • Unterstreichen Sie wichtige Stellen.
  • Streichen Sie unwichtige Stellen durch.
  • Schreiben Sie Notizen an den Rand.
  • Machen Sie sich Stichworte.
  • Notieren Sie Fragen.


8 Tipps für ein verantwortliches Delegieren

„Nur wer delegiert, wird auch erfolgreich sein und verdient sich das Prädikat Chef.
8 Vorteile der richtigen Delegation aus der Sicht des Vorgesetzten:

  • Zeitgewinn
Der Vorgesetze sollte Routinearbeiten seinen Mitarbeitern übertragen. Nur so läßt sich Freiraum schaffen für Aufgaben, für die er bezahlt wird.
  • Wissen nutzen
Wer nicht alle Arbeit an sich reißt, kann das Spezialwissen seiner Mitarbeiter ausschöpfen.
  • Motivation
Durch die Delegation der Verantwortung wird eine zusätzliche Motivation beim Vorgesetzten erreicht. Der Gemeinschaftssinn wird geprägt.
  • Ideen
Zusätzliche Ideen und Anregungen der Mitarbeiter können für die tägliche Arbeit genutzt werden.
  • Kritik
Ein kooperativer Führungsstil läßt Bedenken und Einwände in Bezug seiner Arbeit und seines Wirken erfahren. Versteckte Kritik wird meist offen und ehrlich vorgebracht.
  • Durchführungseffekt
Mitarbeiter führen lieber selbst gefundene und entschiedene Arbeiten aus, als Anordnungen oder Befehle von oben.
  • Transparenz
Aktive und engagierte Mitarbeiter lassen sich besser erkennen. Wissenswert für den Vorgesetzten ist auch, wer besonders viele Ideen mit einbringt und seinen Delegationsspielraum wahrnimmt.
  • Verantwortung abgeben
Dem Vorgesetzten ist es möglich, sich von einem Teil der Verantwortung zu entlasten.


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Welcher Faktor zu 86 % über die wirtschaftlichen Aussichten Ihres Unternehmens entscheidet ...

Empirische Untersuchungen belegen: Bei den erfolgreichsten Unternehmen aller Branchen bildet die Unternehmenskultur einen der wichtigsten Erfolgsfaktoren: Sie ist der Schlüssel zu einer höheren Effizienz und Produktivität. Sie führt zu einer stärkeren Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen und dadurch zu einer höheren Motivation. Konflikte können schneller erkannt und abgestellt werden. Kooperation, Innovation, Konfliktlösungspotenzial, Improvisation und Kreativität werden gefördert.

Stellen auch Sie Ihr Unternehmen mit dem Praxis-Leitfaden „Unternehmenskultur-Check“ auf den Prüfstand: Jetzt anfordern.

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