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Recht, Führung und Soziales


4 Tipps, wie Sie sich selbst zu ungeliebten Aufgaben motivieren

Liebe Leserin, lieber Leser!

Eigentlich muss das neue Projekt bis zum Wochenende durchgeplant sein. Doch statt dass Sie die wichtigsten Punkte endlich in Angriff nehmen, entwickeln Sie eine erstaunliche Kreativität, der Aufgabe aus dem Weg zu gehen. Ihnen fehlt die Motivation. Die Folgen sind absehbar: Gelingt es Ihnen nicht, sich in dieser Situation selbst zu motivieren, werden Sie die Aufgabe erst auf den letzten Drücker angehen. Und das führt zu Fehlern. Lassen Sie es also nicht so weit kommen. Nutzen Sie Ihre Energien und gehen Sie die Aufgabe an. Unsere Tipps unterstützen Sie dabei:

Tipp 1: Was du heute kannst besorgen …
… das verschiebe nicht auf morgen, sagt schon der Volksmund. Und der weiß, wovon er spricht. Denn Aufschieben bringt nichts. Die Aufgabe muss trotzdem erledigt werden. Machen Sie sich das bewusst. Besser ist es also, Sie erledigen die Aufgabe direkt und ohne Zeitdruck.

Tipp 2: Erstellen Sie einen Plan
Gliedern Sie eine größere Aufgabe in mehrere Teilaufgaben. Legen Sie für jede Teilaufgabe einen Termin fest, bis zu dem sie erledigt sein muss. Planen Sie aber Pufferzeiten ein. Ein zu enger Zeitplan führt schnell zu Zeitdruck, wenn Ihnen etwas Unvorhergesehenes dazwischenkommt. Und fangen Sie rechtzeitig an. So können Sie sicher sein, dass Sie auch bei Schwierigkeiten nicht aus dem Zeitplan geraten.

Tipp 3: Verzichten Sie auf Ablenkungen
Am Kaffeeautomaten treffen Sie immer ein paar Kollegen? Dann verzichten Sie auf den Weg dorthin, wenn Sie unmotiviert werden. Denn wahrscheinlich werden Sie länger dort verbringen, als es Ihrer zu erledigenden Aufgabe gut tut. Schalten Sie auch das E-Mail-System aus und leiten Sie das Telefon um, falls möglich. Jede Ablenkung ist in einer solchen Situation willkommen. Und deshalb sollten Sie sie meiden. Einzige Ausnahme: Sie belohnen sich selbst, weil Sie Ihr Pensum geschafft haben.

Tipp 4: Belohnen Sie sich
Setzen Sie sich eine Belohnung dafür, dass Sie die Aufgabe erledigt haben. Was genau das sein kann, hängt von Ihren Vorlieben und der Größe der Aufgabe ab. Allerdings sollten Sie Ihre Belohnung schon im Vorfeld festlegen – das motiviert Sie für die Aufgabe.

Tipps und Informationen für Ihre Führungspraxis finden Sie im Praxishandbuch leiten – führen – motivieren. Jetzt das 30 Tag Testpaket anfordern!


Über Fragen und Anregungen freuen wir uns sehr, schreiben Sie einfach an: rufus@vnr.de

Ihre
Andrea Heckmann
Redaktion RuFuS-Infomail


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Erkennen und bekämpfen Sie Mobbing, bevor die Sache vor dem Arbeitsgericht landet, Teil 2
Produkt- und Markenpiraterie verursachen Schäden von 35 Mrd. Euro

Was Top-Leistungsträger nicht hören wollen
Checkliste: Motivieren Sie Ihre Leistungsträger

Neue Serie: Kosten senken - Teil 1
Motivierte Mitarbeiter dank gut geführter Jahresgespräche



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Recht

Erkennen und bekämpfen Sie Mobbing, bevor die Sache vor dem Arbeitsgericht landet, Teil 2

Mobbing zu ignorieren oder zu unterschätzen kann fatale Folgen haben. Nicht nur für das
Arbeitsklima und für die Produktivität, sondern auch arbeitsrechtlich. Hier ein paar Tipps, wie Sie sich als Führungskraft verhalten, wenn Sie einen Mobbing-Verdacht haben:

Schritt 1: Sprechen Sie den Mitarbeiter an
Sprechen Sie den gemobbten Mitarbeiter zunächst an. Wahrscheinlich wird er sich Ihnen im Gespräch aber nicht sofort offenbaren. Scham darüber, zum Mobbing-Opfer geworden zu sein, sowie das Gefühl, versagt zu haben, lassen Betroffene häufig zunächst einmal schweigen. Sollte er aber Gesprächsbereitschaft signalisieren, fragen Sie ihn, ob er ein klärendes Gespräch mit den Kollegen in Ihrem Beisein wünscht. Falls nicht, schlagen Sie ihm alternativ vor, dass Sie zunächst allein mit den Kollegen sprechen.

Hinweis: Mobbing kann jeden treffen – unabhängig von der Berufsgruppe, Branche, Betriebsgröße, Hierarchiestufe oder dem Tätigkeitsniveau. Wie die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) aber herausgefunden hat, gibt es bestimmte Merkmale, die die Gefahr von Mobbing deutlich erhöhen. Neben schlechter Arbeitsorganisation, Führungsmängeln und einem schlechten sozialen Klima sind dies vor allem personenbezogene Aspekte. Konkurrenzverhalten und Neid, aber auch das Äußern von Kritik begünstigen die Entstehung von Mobbing.

Schritt 2: Bleiben Sie neutral
Falls sich Ihr Mitarbeiter dafür entscheidet, ein Gespräch mit den Kollegen in Ihrem Beisein zu führen, sollten Sie als Gesprächsführer keinesfalls Partei für den gemobbten Mitarbeiter ergreifen. Sind Sie im Führen solcher schwierigen Gespräche ungeübt, sollten Sie besser auf einen geschulten, möglicherweise sogar externen Moderator zurückgreifen.

Schritt 3: Suchen Sie das Gespräch

Bereiten Sie das Gespräch sehr gut vor: Achten Sie darauf, dass die Mobbing- Attacken dokumentiert sind. Das Mobbing-Opfer sollte dafür ein Tagebuch führen, in dem sämtliche Vorfälle mit Datum, Uhrzeit und Ortsangabe vermerkt sind. Während des Gesprächs sollten Sie sich allerdings zunächst auf Ihre eigene Beobachtung berufen. Hören Sie sich die Sichtweisen der einzelnen Beteiligten genau an. Weisen Sie auch auf disziplinarische Maßnahmen hin, falls das Mobbing nicht aufhören sollte.

Schritt 4: Überlegen Sie weitere Maßnahmen

Sollte sich die Zusammenarbeit unter den Kollegen trotz der geführten Gespräche nicht verbessern und das Mobbing fortgeführt werden, überlegen Sie, welche disziplinarischen Maßnahmen gegen den oder die Mobber möglich sind.

Schritt 5: Sichern Sie sich rechtlich ab
Mobbing ist immer schwer zu beweisen. Bei einer eventuellen rechtlichen Auseinandersetzung sollten Sie aber nachweisen können, was Sie gegen den Mobbing-Fall in Ihrem Betrieb unternommen haben. Fertigen Sie deshalb von jedem Gespräch ein schriftliches Protokoll an. Dadurch können Sie Ihre Position bei einem möglichen Verfahren deutlich verbessern.

Schritt 6: Beugen Sie Mobbing vor
Das wirksamste Mittel gegen Mobbing sind jedoch präventive Maßnahmen. Ein Nährboden für Mobbing sind Unklarheiten in der Arbeitsorganisation und ein schlechtes Betriebsklima. Sorgen Sie dafür, dass es gar nicht so weit kommt. Achten Sie darauf, dass Konflikte nicht durch unklare Verantwortungsbereiche oder mangelhafte Kommunikation entstehen. Und intervenieren Sie rechtzeitig, damit aus ungelösten Konflikten erst gar kein Mobbing entstehen kann.

Selbst-Test: Haben Sie alles gegen Mobbing unternommen? Beantworten Sie die folgenden Fragen mit „Ja“ oder „Nein“:
  • Haben Sie mit dem Gemobbten ein Gespräch geführt?
  • Haben Sie den Sachverhalt auch anderweitig überprüft?
  • Haben Sie ein Gespräch mit dem Mobber geführt, in dem Sie ihm die
  • Konsequenzen seines Verhaltens erläutert haben?
  • Haben Sie Mobber und Gemobbte räumlich voneinander getrennt?
  • Kommt eine Versetzung in Betracht?
  • Haben Sie dem Mobber im Wiederholungsfall arbeitsrechtliche Konsequenzen angedroht?
  • Verfügen Sie über eindeutige und belegbare Beweise?
  • Haben Sie alle Gespräche stichwortartig mit Datum dokumentiert?
Auswertung: Nur wenn Sie alle Fragen mit „Ja“ beantworten können, haben Sie sich entsprechend abgesichert, um in einer arbeitsrechtlichen Auseinandersetzung bestehen zu können.

Aus dem Informationsbrief „Betriebsleitung aktuell, speziell für Produktverantwortliche, Werksleiter, Technische Leiter, Meister und Linienverantwortliche. Fordern Sie jetzt Ihre persönliche Test-Ausgabe an!


Produkt- und Markenpiraterie verursachen Schäden von 35 Mrd. Euro

Den europäischen Konsumgüterherstellern entsteht durch Produkt- und Markenpiraterie jährlich ein Schaden von rund 35 Mrd. Euro. Das entspricht etwa 2 % ihres gesamten Jahresumsatzes. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young, die mit Unterstützung des Markenverbandes erstellt wurde. Nach Einschätzung der befragten Unternehmen entwickelt sich die Produkt- und Markenpiraterie zu einer ernsten Bedrohung. 2/3 der befragten Unternehmen sind regelmäßig von Produktfälschungen betroffen. Zollbeamte der EU-Mitgliedstaaten haben 2007 mehr als 79 Millionen Artikel nachgeahmter und gefälschter Waren sichergestellt. Hersteller aller Produktgruppen erwarten für die kommenden Jahre eine weitere Zunahme der Bedrohung.

Auch Nahrungsmittelproduzenten geraten in den Fokus

Produkte werden längst nicht mehr nur in den Segmenten Bekleidung, Accessoires, Kosmetik und Körperpflege gefälscht. Produktpiraten greifen zunehmend auch Unternehmen der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie an. In diesen Segmenten ist bereits jedes 2. Unternehmen mit Fälschungen konfrontiert.

Markenproduzenten verlieren durch den Handel mit Plagiaten nicht nur Umsatz. Fälschungen, die nicht als solche erkannt werden, beschädigen außerdem das Image von Unternehmen und Marke.

Markenschutz muss systematischer organisiert werden

Trotz der hohen Betroffenheit nehmen die Hersteller bislang überwiegend noch keine systematische Bewertung der durch Produkt- und Markenpiraterie hervorgerufenen Schäden vor. Auch ist das Management der Risiken durch Produkt- und Markenpiraterie häufig nicht professionell genug: Zwar sind strategische Entscheidungen zum Markenschutz in 77 % der befragten Unternehmen inzwischen Chefsache. Für deren Umsetzung sind aber zumeist immer noch einzelne Abteilungen – in aller Regel die Rechtsabteilung – zuständig: 72 % der Unternehmen haben juristische Maßnahmen zum Schutz der Marke bereits umgesetzt.

Für einen wirksamen und umfassenden Schutz vor Plagiaten reicht das aber nicht aus: „Wer es den Fälschern wirklich schwermachen möchte, muss die gesamte Wertschöpfungskette einschließlich Vertrieb im Blick behalten. Sonst ist zwar das Schiff gut gesichert, aber der Zugang stünde den Piraten immer noch weit offen“, sagt Peter Schommer, Partner bei Ernst & Young und Leiter der Branchengruppe Retail & Wholesale. Sie können die Studie kostenlos als PDF (2,3 MB, 51 Seiten) unter www.ey.com (siehe Link Pressemitteilungen) downloaden.

Mehr Informationen zum Thema Produktsicherheit und Patentrecht finden Sie in den entsprechenden Fachbeiträgen unter www.ingenieur-verlag.de.
 


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Mitarbeiterführung und -motivation

Was Top-Leistungsträger nicht hören wollen

Sie können Sie wahrscheinlich an den Fingern einer Hand abzählen, Ihre Top-Leistungsträger. Gemeint sind diejenigen, die neue Aufgaben schnell erfassen, Probleme zuverlässig lösen, teamfähig sind, Macher und Planer zugleich. Allzu oft häufen sich bei diesen Mitarbeitern die Aufgaben, die sie klaglos, mit Freude und auf gewohnt hohem Niveau erledigen. Genau darin liegt die Gefahr: Vorgesetzte sind sich der Leistung ihrer Top-Leute so sicher, dass sie vergessen, dass auch sie ab und zu eine Motivationsspritze brauchen.

Besonders kritisch wird es, wenn andere Team-Mitglieder öffentliches Lob erhalten, die Top-Leistungsträger dagegen ständig leer ausgehen. Die Folge: Leistungsträger fühlen sich ausgenutzt und nicht ernst genommen. Die Freude an der Arbeit wird von Tag zu Tag weniger, der Einsatz immer geringer.

Um Top-Leistungsträger zu motivieren, sollten Sie gezielt vorgehen und folgende 3 klassische Fehler vermeiden:

Fehler 1: Motivieren Sie nicht nur von außen
Zur Motivation von Top-Leistungsträgern sollten Sie auf die Motivation von innen, die so genannte intrinsische Motivation, setzen. Im Gegensatz zur Motivation von außen, die mit Druck, Drohungen und unangenehmen Konsequenzen agiert, entsteht intrinsische Motivation aus eigenem Antrieb heraus, zum Beispiel aus Interesse an einer Sache, aus Neugier oder dem Wunsch, sich einer Herausforderung zu stellen.

Fehler 2: Spielen Sie Mitarbeiter nicht gegeneinander aus
Ein Wettkampf zwischen 2 Mitarbeitern provoziert einen Gewinner und einen Verlierer. Selbst für den Gewinner bleibt ein fader Beigeschmack.

Fehler 3: Motivieren Sie nicht nach dem Gießkannenprinzip
Motivation setzt Bedürfnisse voraus, die befriedigt werden wollen. Diese Bedürfnisse sind bei nahezu jedem Menschen anders. Deshalb macht es auch wenig Sinn, alle Mitarbeiter nach dem Gießkannenprinzip gleich zu bedienen: Was bei einem sehr gut funktioniert, hat bei einem anderen unter Umständen überhaupt keine Wirkung.

So kann bei dem einen Mitarbeiter eine Gehaltserhöhung sehr willkommen sein, ein anderer freut sich stattdessen über neue Kompetenzen und Handlungsspielräume, wieder ein anderer braucht öffentliche Anerkennung.

Finden Sie heraus, was Ihre Mitarbeiter im Innersten antreibt, und motivieren Sie typgerecht.


Checkliste: Motivieren Sie Ihre Leistungsträger

Vergessen Sie Ihre Top-Leistungsträger nicht. Auch und gerade die brauchen Ihre Aufmerksamkeit und motivieren sich keineswegs selbst am besten. Benutzen Sie dazu folgende Checkliste:
  • Machen Sie sich klar, wer zu Ihren Top-Leistungsträgern gehört.
  • Motivieren Sie nicht nur von außen.
  • Setzen Sie auf eine Motivation von innen.
  • Spielen Sie Ihre Mitarbeiter nicht gegeneinander aus.
  • Schießen Sie keine „Motivationsspritzen“ ungezielt in die Breite.
  • Finden Sie für jeden Ihrer Top-Leistungsträger den Hauptmotivator heraus.
  • Entwickeln Sie eine individuelle Motivationsstrategie.
Vermeiden Sie diese 7 Motivationsfallen:
  1. „Sie machen das schon“: Nehmen Sie Ihre Top-Führungskräfte ernst.
  2.  „Das hatte ich mir anders vorgestellt“: Lassen Sie zu, dass ein Top-Leistungsträger Probleme und Aufgaben anders löst als Sie.
  3.  „Ich bin der Team-Leiter – nicht Sie“: Überlassen Sie dem Top-Leistungsträger nicht nur Aufgaben, sondern auch Verantwortung.
  4.  „Das war doch Ihre Idee ...“: Stehen Sie bei Fehlern zu Ihrem Mitarbeiter.
  5.  „Das gibt doch sowieso nichts“: Zeigen Sie Ihren Top-Leistungsträgern, dass Sie an sie glauben.
  6.  „Wenn das nicht besser wird, dann ...“: Mit Drohungen wecken Sie bei Top-Leistungsträgern fast immer heftigen Widerstand.
  7.  „Das ist ja normal“: Ihre Top-Leistungsträger sind für Ihr Team und für Sie extrem wichtig. Betonen Sie regelmäßig, wie wertvoll der Mitarbeiter für den Erfolg des Teams ist.
Mehr zum Thema Motivation und Führung lesen Sie im Praxishandbuch leiten – führen – motivieren. Jetzt das umfassende Grundwerk zum kostenlosen Test anfordern.


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Vermissen Sie bei Ihren Mitarbeitern Loyalität?

Dann hapert es bei der Motivation.

Früher haben unzufriedene Mitarbeiter gekündigt. Heute, in Zeichen der Arbeitslosigkeit, tun sie das nicht. Heute beschränken sich unzufriedene Mitarbeiter auf die innere Kündigung.

Für Ihren Betrieb ist das schlechter, als wenn der Mitarbeiter tatsächlich kündigen würden. Denn Sie müssen vollen Lohn zahlen. Für verminderte Leistung. Hinzu kommt, dass unmotivierte Mitarbeiter auch den Arbeitsgeist ihrer Kollegen unvorteilhaft beeinflussen.

Starten Sie ein Motivationsprogramm. Das funktioniert sogar ganz ohne Geld und Prämien.

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Soziales

Neue Serie: Kosten senken - Teil 1

Staat, Kommunen und Sozialkassen, die wichtigsten Finanzquellen sozialer Einrichtungen, sind schon seit Jahren „klamm“ und sparen in (fast) allen Bereichen. Angesichts der aktuellen Finanzkrise und wirtschaftlichen Entwicklung muss man kein Prophet sein, um zu wissen, dass sich die Situation in Zukunft nur noch weiter verschlechtern kann.

Für soziale Einrichtungen und Organisationen bedeutet dies, dass Sparen weiterhin oberstes Gebot sein muss. Wie Sie in einigen ausgewählten Kosten-Bereichen sparen können, ohne dass die Qualität Ihres Angebotes auf der Strecke bleibt, zeigt Ihnen ab heute eine neue Beitrags-Serie, die Sie wöchentlich an dieser Stelle finden werden.

Im heutigen Beitrag geht es um Kostensenkungsideen beim Büromaterial. Weitere Themen werden sein: Portokosten, Reisekosten, Fuhrparkkosten und Personalkosten.

1. So senken Sie die Kosten für Büromaterial
Klammern, Hefter, Locher, Ordner, Stifte – „Peanuts“ werden manche denken, das lohnt doch nicht, auch nur Gedanken dafür zu verschwenden. Bei den genannten Kleinpreis-Artikeln mag das zutreffen. Doch wie sieht es aus bei Tinte und Toner für den Drucker?

Haben Sie sich nicht auch schon mal darüber geärgert, dass eine Originaltintenfüllung nicht selten teurer ist als der Drucker selbst? Dass ein Liter Originaltinte die 1.000-Euro-Marke locker überspringt und nahe an Kaviarpreise herankommt?

Auf günstige Tintenpatronen ausweichen
Geben Sie hier einfach dem zuständigen Mitarbeiter vor, dass keine Originaltinte angeschafft wird, sondern preiswertere (meist um die Hälfte günstigere) Patronen und Tonerkartuschen in die Drucker und Faxgeräte eingesetzt werden. Wegen der Qualität brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen:

Etliche „Marken-Fremdtinten“-Hersteller sind namhafte deutsche Firmen, deren Produkte getestet und für gut befunden wurden. Aber auch die „Billig-Fremdtinten“ (No Name) sind von der Stiftung Warentest im Heft 2/2007 als durchaus passabel bewertet worden.

Mit wieder befüllbaren Patronen punkten Sie zusätzlich unter dem Gesichtspunkt des Umweltschutzes. Wegen der Haltbarkeit (bei Toner) und der Gefahr des Eintrocknens (bei Tinte) sollten Sie hier keine Großgebinde einkaufen, sondern nur die Menge, die Sie in einem 1/2 bis 3/4 Jahr auch verbrauchen.

Nutzen Sie Mengenrabatte
Lassen Sie dagegen Standard-Büromaterial nur in größeren Mengen (mit Rabatt) besorgen. Hierbei lohnt der Blick ins Internet, denn zahlreiche Anbieter liefern ab einem bestimmten Bestellwert kostenfrei.

Dämmen Sie die Papierverschwendung ein
Fast nirgendwo anders ist die Verschwendung so groß wie beim Papier. Das „papierlose Büro“ war nur eine Fiktion der Computerindustrie. In der Realität wird auf „Teufel komm raus“ gedruckt. Jeder Schriftsatz-Entwurf wird auf blütenweißem Papier als Vierfarbausdruck geadelt – und landet dann doch nur im Papierkorb. Lassen Sie die Rückseiten von Konzeptausdrucken für Notizen oder Probedrucke nutzen.

Wenn Sie das Verhalten Ihrer Mitarbeiter, „mal eben schnell was zu kopieren oder auszudrucken“, ändern wollen, entfernen Sie die Einzelplatz-Geräte und stellen Sie den Kopierer und einen Netzwerk-Drucker an zentraler Stelle auf. (Lange) Wege zu den Geräten lassen den Gebrauch schlagartig zurückgehen!
 


Motivierte Mitarbeiter dank gut geführter Jahresgespräche

Auch Non-Profit-Organisationen arbeiten nach betriebswirtschaftlichen Grundlagen und werden stärker gefordert als noch vor einigen Jahren. Als Führungspersönlichkeit sind Sie daher verstärkt gefordert, Ihre Mitarbeiter zielorientiert zu führen, um die gewünschten und geforderten Leistungen mit Ihrem Team erbringen zu können. Ein optimales Instrument dazu ist das Jahresgespräch.

Ziel eines Jahresgesprächs ist es, gemeinsam mit dem Mitarbeiter auf die vergangenen Monate zurückzuschauen und motivierende „große“ Ziele für das kommende Jahr zu vereinbaren. Auf diese Weise kennt der Mitarbeiter den Rahmen, in dem er sich in Bezug auf die vielfältigen Sachaufgaben frei bewegen kann, und weiß, worauf es im kommenden Jahr entscheidend ankommt.

Ihre Aufgabe als Führungskraft kann sich dann darauf beschränken,
  • den Aufgabenbereich Ihres Mitarbeiters klar zu beschreiben,
  • eindeutige Ziele mit Ihrem Mitarbeiter zu vereinbaren,
  • Ihren Mitarbeiter mit dem angemessenen Handlungsspielraum auszustatten,
  • Ihren Mitarbeiter bei der Zielerreichung zu unterstützen.
Mit zunehmender Erfahrung führt dies zu einem größeren Entscheidungsspielraum und zunehmender Selbstverantwortung Ihrer Mitarbeiter. Und Sie als Führungskraft können sich auf Ihre Führungsaufgaben konzentrieren.

Da dieses Gespräch üblicherweise einmal jährlich, meistens am Ende des Jahres, stattfindet, wird es als Jahresgespräch bezeichnet.

Rückschau und neue Zielsetzung
Die Rückschau dient dazu, die Leistungen Ihres Mitarbeiters zu besprechen, Probleme aufzuzeigen und Erfolge bzw. Misserfolge zu analysieren. Im Gespräch sollen dann gangbare Lösungen gefunden werden, um die Zusammenarbeit zu verbessern, sei es durch die Steigerung der Fertigkeiten des Mitarbeiters oder organisatorische Veränderungen.

Die Zielvereinbarung ist eine Abmachung zwischen dem Mitarbeiter und dem Vorgesetzten über gemeinsame Ziele. Wie der Mitarbeiter diese Ziele erreicht, das wird nicht detailliert festgelegt. Zur Zielvereinbarung gehört jedoch ein genauer Maßnahmenplan mit messbaren Größen (Termine, Aufgaben, Arbeitsmengen usw.).

Wie Sie ein solches Jahresgespräch optimal vorbereiten, lesen Sie in der nächsten Woche.

Mehr zum Thema Jahresgespräch finden Sie in der größten deutschen Online-Datenbank für Führungskräfte.


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Mitarbeitergespräche:

Wie bringen Sie einen Mitarbeiter zum Reden, wenn Sie ihm jedes Wort „aus der Nase ziehen“ müssen?
Als Führungskraft müssen Sie oft aus heiterem Himmel ein Gespräch führen. Doch jeder Mitarbeiter ist anders. Mit einem Gespräch nach „Schema F“ kommen Sie also nicht weiter.

Mit dem Praxis-Leitfaden „Gesprächs-Check“ erhalten Sie mehrere Dutzend fertig zu übernehmende Checklisten, Muster und Kopiervorlagen, mit denen Sie praktisch jede Gesprächssituation im Unternehmensalltag sicher meistern:
  • Gesprächsvorbereitung
  • Schlagfertig auf Killerphrasen reagieren
  • Wie Sie Einwände entkräften
  • Beurteilungsgespräche
  • Bewerber-Interviews
  • Feedback-Gespräche
  • Jahresgespräche
  • Richtig kritisieren
  • Mobbing-Gespräche
  • Verhandlungen richtig vorbereiten und führen
  • Zielvereinbarungsgespräche
  • Kritikgespräche für spezielle Fälle wie z. B. Alkoholsucht, Zuspätkommen oder Schlechtleistung
Lassen Sie sich diese unverzichtbare Arbeitshilfe jetzt sofort kommen.

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