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Liebe Leserin, lieber Leser! Die Arbeitsmarktverhältnisse im Bereich Management sind geprägt von einem starken Wettbewerb um hoch qualifizierte Fach- und Führungskräfte. Neben finanziellen Anreizen und freiwilligen Leistungen bedarf es auch persönlichen Engagements, um eine erfolgreiche Mitarbeitersuche und -pflege zu betreiben. Kriterien für die Suche nach einem qualifizierten Mitarbeiter:
Kriterien für die „Pflege“ eines qualifizierten Mitarbeiters:
Über Fragen und Anregungen freuen wir uns sehr, schreiben Sie einfach an: rufus@vnr.de Ihre Andrea Heckmann Redaktion RuFuS-Infomail PS: Möchten Sie weitere Themenkanäle bestellen oder andere abbestellen? Dann klicken Sie einfach auf diesen Link: Abo erweitern Haftungsrisiken, Teil 3: Wie Sie arbeitsrechtliche Risiken erkennen und Ihre persönliche Haftung begrenzen Betriebsbedingt gekündigt – das können Sie tun So schaffen Sie Vertrauen bei Ihren Mitarbeitern Als Führungskraft gefordert: Managen Sie Konflikte erfolgreich Haben Sie bereits einen „Konfliktlösungskoffer“? Faktoren für den Erfolg Ihrer Projekte: Auftraggeber, Team und Leitung |
![]() Als Führungskraft sollten Sie einige Gesetzte und Vorschriften beachten, sonnst laufen Sie Gefahr, als Vorgesetzter oder Arbeitgeber persönlich haften zu müssen. Im 3. Teil unserer Serie „Haftungsrisiken“ geben wir Ihnen einige Hinweise zum Arbeitszeitgesetzt. Verstoß gegen das Arbeitszeitgesetz (§ 22 ff. ArbZG) Sie handeln als Vorgesetzter ordnungswidrig:
Wichtiger Hinweis: Beachten Sie immer, ob im Arbeits- oder in einem Tarifvertrag andere zeitliche Grenzen festgelegt sind!
Praxis-Tipp: Zeichnen Sie Arbeitszeiten immer auf Das Bundesarbeitsgericht hat im Mai 2003 entschieden, dass diese Aufzeichnungen auch dann erfolgen müssen, wenn der Arbeitgeber in seinem Unternehmen Vertrauensarbeitszeit eingeführt hat. Die Begründung: Der Arbeitgeber könne sich den gesetzlichen Kontrollpflichten nach dem ArbZG (und dem daraus resultierenden Auskunftsanspruch des Betriebsrats) nicht dadurch entziehen, dass er darauf verzichtet, von der tatsächlichen Arbeitszeit seiner Beschäftigten Kenntnis zu nehmen (BAG, Urteil vom 06.05.2003, Aktenzeichen: 1 ABR 13/02) Wichtiger Hinweis: Eine Ordnungswidrigkeit liegt nicht nur dann vor, wenn Sie vorsätzlich gegen die Schutzvorschriften des Arbeitszeitgesetzes verstoßen, sondern bereits dann, wenn Sie nur fahrlässig handeln und die gesetzlichen Vorgaben nicht beachten. Gefährden Sie als Vorgesetzter durch den Verstoß gegen das Arbeitszeitgesetz zudem vorsätzlich die Gesundheit oder Arbeitskraft Ihrer Mitarbeiter, droht Ihnen im Falle einer Anklage eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr (§ 23 Abs. 1 ArbZG). Das Gleiche gilt, wenn Sie beharrlich gegen die Schutzvorschriften des Arbeitszeitgesetzes verstoßen. Die allgemeine Finanz- und Wirtschaftskrise macht auch vor dem mittleren und Top-Management nicht halt. Auch Führungskräfte sind inzwischen von Kurzarbeit betroffen, auch Manager erhalten betriebsbedingte Kündigungen, weil Gewinn und Absatz in den Keller rutschen. Was sollten Sie tun, wenn Sie eine betriebsbedingte Kündigung erhalten? Hier 6 Tipps:
Anzeige Ob Arbeitsvertrag, Gehaltsverhandlungen, arbeitsrechtliche Sanktionen oder Arbeitszeugnisse ... - zum Führungsalltag von Vorgesetzten gehört es, arbeitsrechtlich sicher zu agieren. Antworten auf eine Vielzahl arbeitsrechtliche Fragen, mit denen Sie in Ihrem Führungsalltag konfrontiert werden, finden Sie in der Sonderedition „Die häufigsten Arbeitsrechtsfragen in der Führungspraxis“. HIER erfahren Sie mehr! |
![]() Vertrauen zwischen Führungskraft und Mitarbeitern ist eine unverzichtbare Grundlage, um Motivation und eine positive Zusammenarbeit zu schaffen. Hier sind 7 Punkte aufgelistet, die Sie beherzigen sollten, um Vertrauen aufzubauen:
Konflikte gehören zum Alltag – sowohl im Arbeits- als auch im Privatleben. Allerdings bedeutet ein Konflikt nicht zwangsläufig, dass aus einer Meinungsverschiedenheit oder unterschiedlichen Ansichten eine erbitterte Auseinandersetzung wird, in der sich die Kontrahenten irgendwann unversöhnlich gegenüberstehen. Denn ob und wie sich ein Konflikt entwickelt, hängt ganz von Ihnen ab. Konflikte gehören dazu – sei es im Joballtag oder im Privatleben. Die erste Regel lautet daher: Scheuen Sie nicht vor dem Konflikt zurück, sondern suchen Sie nach seinen Ursachen. Von Ihrem Verhalten hängt ganz entscheidend ab, ob und wie sich ein Konflikt entwickelt. Setzen Sie die folgenden 5 Werkzeuge gezielt ein, um Konflikte schnell wieder beizulegen. Werkzeug 1: Zuhören und beobachten Hören Sie genau zu. Zeigen Sie beim Zuhören „Ich nehme dich ernst. Ich interessiere mich.“ Damit schaffen Sie automatisch eine positive Atmosphäre. Werkzeug 2: Richtig argumentieren Grundsätzlich gilt beim Argumentieren: Bleiben Sie unter allen Umständen ruhig und sachlich – auch dann, wenn Sie vielleicht sehr heftig persönlich angegangen werden. Denn wenn Sie einen Angriff mit einem Gegenangriff beantworten, eskaliert eine Meinungsverschiedenheit sehr schnell in einen handfesten Konflikt. Werkzeug 3: Einwände behandeln Betrachten Sie Einwände als positives Zeichen. Wenn jemandem etwas egal ist, wird er sich auch nicht damit auseinandersetzen. Wischen Sie Bedenken auf keinen Fall einfach zur Seite. Lassen Sie aber auch keine Endlos-Diskussionen zu. Werkzeug 4: Konfliktursachen erkennen Unterscheiden Sie bei Konflikten zwischen der Ursache und dem Anlass. Der Anlass ist nämlich oft einfach nur der sprichwörtliche Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt – zum Beispiel ein misslungener Scherz oder eine andere Bagatelle. Verschwenden Sie keine Zeit, indem Sie versuchen, mit den Beteiligten intensiv die konkrete Situation zu klären. Damit sorgen Sie vielleicht einen kurzen Moment für Ruhe. Der eigentliche Konflikt gärt aber weiter. Konzentrieren Sie sich auf die Ursache für den Konflikt.
Werkzeug 5: Win-win-Situationen schaffen Lassen Sie sich nicht in Versuchung führen, einen Konflikt einfach zu ignorieren oder auszusitzen. Das ist im Moment vielleicht sehr bequem, macht aber alles nur noch schlimmer. Gehen Sie aktiv mit Konflikten um. Verordnen Sie dabei keine Harmonie von oben – nach dem Motto: „Jetzt ist Schluss mit dem kindischen Gezänk.“ Möglicherweise sorgen Sie damit vielleicht nach außen für Ruhe, unter der Oberfläche schwelt der Konflikt aber umso heftiger weiter. Es besteht die Gefahr, dass der Konflikt zu einem späteren Zeitpunkt umso heftiger ausbricht. Anzeige Spezial Training für Vorgesetzte Unmotivierte Mitarbeiter? Dauernd Ärger im Team? Neu in der Führungsrolle und noch nicht sicher, wie Sie sich durchsetzen sollen? Antworten zu allen Fragen rund um die Führung von Mitarbeitern finden Sie im "Praxishandbuch leiten, führen, motivieren". Nutzen Sie dieses wichtige Werkzeug für alle Führungskräfte mit zahlreichen Checklisten, Musterschreiben und Praxishilfen. Testen Sie das "Praxishandbuch leiten, führen, motivieren" jetzt 4 Wochen lang kostenlos und ohne Risiko! |
![]() Auch in Non-Profit-Organisationen und sozialen Einrichtungen gehören Konflikte zum Berufsalltag. Häufig sind nicht fachliche oder persönliche Differenzen das eigentliche Problem, sondern die Art und Weise, wie damit umgegangen wird. Die Fähigkeit, Konflikten mit professionellen Strategien kompetent zu begegnen, stärkt Ihre Position als Vorgesetzter und ist ein entscheidender Faktor Ihrer beruflichen Karriere. Um auch spontan auf Konfliktsituationen reagieren zu können, sollten Sie sich einen persönlichen „Konfliktlösungskoffer“ zusammenstellen. Den haben Sie dann auch zur Hand, wenn Sie ohne vorherige Vorbereitung eine Konfliktsituation "bereinigen" müssen. Ihre „Werkzeuge“ sollten sein:
Ein Projekt zu organisieren ist eine spannende und verantwortungsvolle Aufgabe. Projekte entstehen abseits der üblichen Routine. Sie setzen neue Kräfte frei, entspringen einer besonderen Motivation und verlangen gerade deshalb nach einer klaren Struktur. Der Erfolg Ihres Projektes wird maßgeblich von den folgenden 3 Personengruppen beeinflusst:
Für alle 3 Gruppen gilt: Je konkreter die Beteiligten ihre Aufgaben formulieren, desto einfacher ist es, diese zu erfüllen. Fragen Sie deshalb nach, sobald etwas unklar ist oder im Laufe der Projektorganisation unklar wird. Gerade Auftraggeber formulieren manchmal eher abstrakt, was sie mit einem Projekt erreichen wollen. Obwohl nichts ohne die anderen geht, dreht sich vieles in der Projektorganisation um den Projektleiter. Ihre Aufgaben als Projektleiter Als Projektleiter brauchen Sie Kompetenzen, die über fachliches Wissen hinausgehen. Sie tragen die Verantwortung für das Gesamtprojekt und sind gewissermaßen der Geschäftsführer des Projektes. Dafür brauchen Sie Entscheidungs- und Weisungskompetenzen. Sie sind
Anzeige In nur 3 Schritten zum erfolgreichen Projektmanagement Ihr nächstes Projekt steht vor der Türe und Sie wollen, dass es ein voller Erfolg wird? Die Seminar-Unterlagen „In nur 3 Schritten zum erfolgreichen Projektmanagement“ bieten Ihnen als technischen Führungskraft zahlreichen Kalkulationsbeispiele, Schritt-für-Schritt Anleitungen, Checklisten, Fachbeiträge und die umfangreichen Referentenpräsentation. Lesen Sie hier mehr zum Inhalt der Seminar-Unterlagen von Dr. Helmut Zell (Dipl.-Ing. und Volkswirt). |
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