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Vorträge: Visualisieren Sie Ihre Gedanken!
Liebe Leserin, lieber Leser!
Über 80 % aller Informationen nimmt der Mensch über die Augen auf. Kein Wunder also, dass Vorträge, die vorrangig auf verschachtelten Sätzen basieren, kaum im Gedächtnis der Zuhörer bleiben.
Positive Effekte durch Visualisierung
Visualisieren Sie hingegen Ihren Vortrag, dann fördern Sie nicht nur die Vorstellungskraft Ihrer Zuhörer, sondern Sie verbessern auch das Erinnerungsvermögen. Der Grund: Je besser die linke Gehirnhälfte, die für das logische Denken und die Sprache zuständig ist, mit der rechten Hälfte, die Bilder und Emotionen verarbeitet, zusammenwirkt, desto mehr Informationen können aufgenommen und gespeichert werden.
Mit visualisierten Informationen können Sie folglich
Über 80 % aller Informationen nimmt der Mensch über die Augen auf. Kein Wunder also, dass Vorträge, die vorrangig auf verschachtelten Sätzen basieren, kaum im Gedächtnis der Zuhörer bleiben.
Positive Effekte durch Visualisierung
Visualisieren Sie hingegen Ihren Vortrag, dann fördern Sie nicht nur die Vorstellungskraft Ihrer Zuhörer, sondern Sie verbessern auch das Erinnerungsvermögen. Der Grund: Je besser die linke Gehirnhälfte, die für das logische Denken und die Sprache zuständig ist, mit der rechten Hälfte, die Bilder und Emotionen verarbeitet, zusammenwirkt, desto mehr Informationen können aufgenommen und gespeichert werden.
Mit visualisierten Informationen können Sie folglich
- Ihren Vortrag unterhaltsam gestalten, um so die Aufmerksamkeit über längere Zeitstrecken zu erhalten.
- den "roten Faden" Ihrer Präsentation verdeutlichen, so dass die Zuhörer den Überblick behalten.
- Vorwissen, das Ihren Zuhörern fehlt, ergänzen.
- komplexe Sachverhalte vereinfacht darstellen.
- Ihre Kernbotschaften herausstellen.
Wählen Sie das optimale Medium
Um das optimale Medium zur Visualisierung zu finden, sollten Sie jedoch zunächst klären,
- wie groß der Teilnehmerkreis der Besprechung ist,
- was Sie darstellen wollen (Zahlen und Fakten oder realitätsnahe Bilder),
- wie die Vorlagen gestaltet sind (Papier, Folien, Dias),
- ob Sie Ihre Zuhörer zur Mitarbeit animieren möchten (mittels Flip Charts, Folien, Moderations- oder Pinnwänden),
- ob Sie den Vortragsraum verdunkeln können (für eine Power-Point- oder Dia-Präsentation).
Aus dem Magazin des Praxishandbuch leiten - führen - motivieren, das jeder Aktualisierungslieferung beiliegt. Fordern auch Sie das umfassende Handbuch für Führungskräfte zum Gratis-Test an!
Über Fragen und Anregungen freuen wir uns sehr, schreiben Sie einfach an: rufus@vnr.de
Ihre
Andrea Heckmann
Redaktion RuFuS-Infomail
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Giftige Gase, ätzende Säuren, Explosionsgefahr – So beugen Sie vor!
Was tun, wenn es brennt? Schulen Sie Ihre Mitarbeiter vor dem Ernstfall
Die neuen und alten Eliten – oder: Wer kommt nach oben?
Deutsche bilden sich weiter
So stellen Sie in Gesprächen die Weichen auf Erfolg
Rekord: Erstmals weit mehr als 1.000 Stiftungen pro Jahr gegründet
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Recht |
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Giftige Gase, ätzende Säuren, Explosionsgefahr – So beugen Sie vor!
Gefahrenstoffe gehören zum Betriebsalltag im produzierenden Gewerbe. Doch nicht immer kennen Mitarbeiter den richtigen Umgang mit ihnen. Schon die Wahl des falschen Handschuhs kann bei Berührung mit Säuren zu Hautverätzungen führen.
Der falsche Umgang mit hochentzündlichen oder explosionsgefährlichen Stoffen bringt auch andere schnell in Gefahr. So starben im Januar in Istanbul 17 Menschen, als eine Feuerwerksfabrik explodierte. Die falsche Reaktion nach dem Unfall kostete sogar 8 Außenstehenden das Leben.
Sie sind verpflichtet, die Gefährdung zu ermitteln
Arbeiten Ihre Mitarbeiter mit Gefahrstoffen, ist Ihr Betrieb nach § 7 der Gefahrstoffverordnung verpflichtet, alle möglichen Gefährdungen für die Mitarbeiter zu beurteilen und diese in die Schutzstufen 1 bis 4 einzuordnen. Gefahrstoffe der Gefahrenstufe 3 oder 4 müssen vom Hersteller gesetzlich gekennzeichnet werden. In dem Fall sehen Sie auf der Verpackung mindestens eins der quadratischen orangefarbenen Warnhinweisschilder (z.B. Totenkopf mit 2 gekreuzten Knochen als Warnhinweis für Gift). Bei nicht gekennzeichneten Gefahrstoffen der Schutzstufe 1 und 2 müssen Sie dann selber die Gefährdung beurteilen. Dabei müssen Sie die gegenseitigen Wechselwirkungen der einzelnen Stoffe auf mögliche Gefahren prüfen.
Unterscheiden Sie die Folgen durch Hautkontakt, durch Einatmen und durch physikalisch-chemische Gefährdungen und entwickeln Sie getrennt angemessene Schutzmaßnahmen.
Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin stellt auf der Seite http://www.emkg.de Berechnungshilfen zur Ermittlung der Gefahrstufen zur Verfügung. Der Rechner unterbreitet auch Vorschläge zu entsprechenden Maßnahmen.
Die 3 wichtigsten Vorschriften aus der Gefahrstoffverordnung
Dokumentationspflicht (§ 7 Abs. 6)
Dokumentieren Sie die Gefährdungsbeurteilung. Geben Sie darin an, welche Gefährdungen auftreten können und welche Maßnahmen durchgeführt werden müssen.
Verzeichnis über Gefahrstoffe im Betrieb (§ 7 Abs. 8)
Sie sind verpflichtet, ein Verzeichnis über alle Gefahrstoffe zu führen. Darin müssen Sie auf alle Sicherheitsdatenblätter (zumeist durch Hersteller mitgeliefert) verweisen.
Unterweisung der Mitarbeiter (§ 14)
Stellen Sie jedem Mitarbeiter leicht zugänglich schriftliche Informationen zu Gefahrstoffen in Form einer Betriebsanweisung zur Verfügung. Diese Betriebsanweisung enthält Vorschriften in verständlicher und präziser Form. Vor Aufnahme einer Tätigkeit mit Gefahrstoffen müssen Sie sicherstellen, dass die Arbeitnehmer mündlich über die Gefahren informiert werden. Dieses Informationsgespräch muss mindestens jährlich wiederholt werden. Lassen Sie sich Inhalt und Datum der Unterweisung vom betreffenden Mitarbeiter gegenzeichnen.
Mehr Informationen zum Thema können Sie der aktuellen Ausgabe von Der Qualitätsmanagementbeauftragte Produktion entnehmen. Klicken Sie hier und fordern Sie jetzt ihr kostenloses Probeexemplar an!
Gefahrenstoffe gehören zum Betriebsalltag im produzierenden Gewerbe. Doch nicht immer kennen Mitarbeiter den richtigen Umgang mit ihnen. Schon die Wahl des falschen Handschuhs kann bei Berührung mit Säuren zu Hautverätzungen führen.
Der falsche Umgang mit hochentzündlichen oder explosionsgefährlichen Stoffen bringt auch andere schnell in Gefahr. So starben im Januar in Istanbul 17 Menschen, als eine Feuerwerksfabrik explodierte. Die falsche Reaktion nach dem Unfall kostete sogar 8 Außenstehenden das Leben.
Sie sind verpflichtet, die Gefährdung zu ermitteln
Arbeiten Ihre Mitarbeiter mit Gefahrstoffen, ist Ihr Betrieb nach § 7 der Gefahrstoffverordnung verpflichtet, alle möglichen Gefährdungen für die Mitarbeiter zu beurteilen und diese in die Schutzstufen 1 bis 4 einzuordnen. Gefahrstoffe der Gefahrenstufe 3 oder 4 müssen vom Hersteller gesetzlich gekennzeichnet werden. In dem Fall sehen Sie auf der Verpackung mindestens eins der quadratischen orangefarbenen Warnhinweisschilder (z.B. Totenkopf mit 2 gekreuzten Knochen als Warnhinweis für Gift). Bei nicht gekennzeichneten Gefahrstoffen der Schutzstufe 1 und 2 müssen Sie dann selber die Gefährdung beurteilen. Dabei müssen Sie die gegenseitigen Wechselwirkungen der einzelnen Stoffe auf mögliche Gefahren prüfen.
Unterscheiden Sie die Folgen durch Hautkontakt, durch Einatmen und durch physikalisch-chemische Gefährdungen und entwickeln Sie getrennt angemessene Schutzmaßnahmen.
Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin stellt auf der Seite http://www.emkg.de Berechnungshilfen zur Ermittlung der Gefahrstufen zur Verfügung. Der Rechner unterbreitet auch Vorschläge zu entsprechenden Maßnahmen.
Die 3 wichtigsten Vorschriften aus der Gefahrstoffverordnung
Dokumentationspflicht (§ 7 Abs. 6)
Dokumentieren Sie die Gefährdungsbeurteilung. Geben Sie darin an, welche Gefährdungen auftreten können und welche Maßnahmen durchgeführt werden müssen.
Verzeichnis über Gefahrstoffe im Betrieb (§ 7 Abs. 8)
Sie sind verpflichtet, ein Verzeichnis über alle Gefahrstoffe zu führen. Darin müssen Sie auf alle Sicherheitsdatenblätter (zumeist durch Hersteller mitgeliefert) verweisen.
Unterweisung der Mitarbeiter (§ 14)
Stellen Sie jedem Mitarbeiter leicht zugänglich schriftliche Informationen zu Gefahrstoffen in Form einer Betriebsanweisung zur Verfügung. Diese Betriebsanweisung enthält Vorschriften in verständlicher und präziser Form. Vor Aufnahme einer Tätigkeit mit Gefahrstoffen müssen Sie sicherstellen, dass die Arbeitnehmer mündlich über die Gefahren informiert werden. Dieses Informationsgespräch muss mindestens jährlich wiederholt werden. Lassen Sie sich Inhalt und Datum der Unterweisung vom betreffenden Mitarbeiter gegenzeichnen.
Mehr Informationen zum Thema können Sie der aktuellen Ausgabe von Der Qualitätsmanagementbeauftragte Produktion entnehmen. Klicken Sie hier und fordern Sie jetzt ihr kostenloses Probeexemplar an!
Was tun, wenn es brennt? Schulen Sie Ihre Mitarbeiter vor dem Ernstfall
Überlastete Leitungen, fehlerhaft ausgeführte Schweißarbeiten oder eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe: Die Ursachen für Brände sind vielfältig. Zwar sind die meisten Betriebe heute brandschutztechnisch gut ausgerüstet, doch was nützt es, wenn nur wenige Mitarbeiter wissen, wie sie sich in einem Brandfall verhalten sollen? Hier hilft nur eins: Unterweisen Sie Ihre Mitarbeiter rechtzeitig – und zwar bevor ein Brand entsteht.
Schritt 1: Was kann brennen?
In jedem Betrieb gibt es brennbare Stoffe. Doch den wenigsten Mitarbeitern ist das bewusst. Deshalb ist der Umgang mit brennbaren Materialien häufig auch sehr sorglos. Schaffen Sie bei Ihren Mitarbeitern deshalb ein Bewusstsein für den Umgang mit brennbaren Stoffen. Nennen und zeigen Sie deshalb jedem Ihrer Mitarbeiter sämtliche brennbaren Materialien in Ihrem Betrieb. Erklären Sie, unter welchen Bedingungen der Stoff brennbar ist.
Hinweis: Wenn Sie in Ihrem Betrieb noch keinen Brandschutzbeauftragten haben, sollten Sie darüber nachdenken, einen Ihrer Mitarbeiter dazu ausbilden zu lassen.
Schritt 2: Welches Löschmittel ist geeignet?
Nicht jedes Löschmittel ist für jeden Brand gleich gut geeignet. Brennendes Benzin wird anders gelöscht als brennendes Gas. Aus diesem Grund werden brennbare Stoffe in verschiedene Brandklassen eingeteilt. Sorgen Sie deshalb dafür, dass alle Ihre Mitarbeiter die einzelnen Brandklassen kennen und genau wissen, welches Löschmittel für welchen Brand geeignet ist. Verteilen Sie an jeden Mitarbeiter einen Übersichtsplan, welcher Brand mit welchem Löschmittel gelöscht werden kann. Überprüfen Sie, dass Ihre Mitarbeiter sich mit der Übersicht auch vertraut gemacht haben.
Schritt 3: Wie bedient man einen Feuerlöscher?
Machen Sie mit Ihren Mitarbeitern eine Begehung des Betriebs oder Ihres Bereiches. Zeigen Sie, wo welcher Feuerlöscher für welche Brandklasse hängt. Jeder Ihrer Mitarbeiter sollte genau den Weg zum nächsten Feuerlöscher kennen. Allerdings nützt das Ihren Mitarbeitern kaum, wenn sie nicht wissen, wie sie einen Feuerlöscher im Brandfall benutzen können. Nutzen Sie deshalb das Technikinteresse Ihrer Mitarbeiter und lassen Sie sie einen Feuerlöscher genau untersuchen. Jeder Ihrer Mitarbeiter sollte sicher sein, dass er einen Feuerlöscher innerhalb von wenigen Sekunden einsetzen kann.
Praxis-Tipp: Die Bedienung eines Feuerlöschers lernen Ihre Mitarbeiter am besten in der Praxis. Führen Sie deshalb eine Feuerlöschübung auch einmal in Ihrem Betrieb durch.
Schritt 4: Erläutern Sie das Brandschutzkonzept
Jeder Mitarbeiter sollte im Falle eines Brandes genau die Fluchtwege kennen. Gehen Sie diese deshalb mit Ihren Mitarbeitern ab. Weisen Sie auch auf die Verhaltensregeln hin, die nach der DIN 14096 Teil der Brandschutzordnung sind und überall in Ihrem Betrieb aushängen müssen. Zeigen Sie Ihren Mitarbeitern außerdem, wo sich der Sammelplatz befindet.
Aus Betriebsleitung aktuell. Fordern Sie jetzt die aktuelle Ausgabe zum Gratis-Test an!
Überlastete Leitungen, fehlerhaft ausgeführte Schweißarbeiten oder eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe: Die Ursachen für Brände sind vielfältig. Zwar sind die meisten Betriebe heute brandschutztechnisch gut ausgerüstet, doch was nützt es, wenn nur wenige Mitarbeiter wissen, wie sie sich in einem Brandfall verhalten sollen? Hier hilft nur eins: Unterweisen Sie Ihre Mitarbeiter rechtzeitig – und zwar bevor ein Brand entsteht.
Schritt 1: Was kann brennen?
In jedem Betrieb gibt es brennbare Stoffe. Doch den wenigsten Mitarbeitern ist das bewusst. Deshalb ist der Umgang mit brennbaren Materialien häufig auch sehr sorglos. Schaffen Sie bei Ihren Mitarbeitern deshalb ein Bewusstsein für den Umgang mit brennbaren Stoffen. Nennen und zeigen Sie deshalb jedem Ihrer Mitarbeiter sämtliche brennbaren Materialien in Ihrem Betrieb. Erklären Sie, unter welchen Bedingungen der Stoff brennbar ist.
Hinweis: Wenn Sie in Ihrem Betrieb noch keinen Brandschutzbeauftragten haben, sollten Sie darüber nachdenken, einen Ihrer Mitarbeiter dazu ausbilden zu lassen.
Schritt 2: Welches Löschmittel ist geeignet?
Nicht jedes Löschmittel ist für jeden Brand gleich gut geeignet. Brennendes Benzin wird anders gelöscht als brennendes Gas. Aus diesem Grund werden brennbare Stoffe in verschiedene Brandklassen eingeteilt. Sorgen Sie deshalb dafür, dass alle Ihre Mitarbeiter die einzelnen Brandklassen kennen und genau wissen, welches Löschmittel für welchen Brand geeignet ist. Verteilen Sie an jeden Mitarbeiter einen Übersichtsplan, welcher Brand mit welchem Löschmittel gelöscht werden kann. Überprüfen Sie, dass Ihre Mitarbeiter sich mit der Übersicht auch vertraut gemacht haben.
Schritt 3: Wie bedient man einen Feuerlöscher?
Machen Sie mit Ihren Mitarbeitern eine Begehung des Betriebs oder Ihres Bereiches. Zeigen Sie, wo welcher Feuerlöscher für welche Brandklasse hängt. Jeder Ihrer Mitarbeiter sollte genau den Weg zum nächsten Feuerlöscher kennen. Allerdings nützt das Ihren Mitarbeitern kaum, wenn sie nicht wissen, wie sie einen Feuerlöscher im Brandfall benutzen können. Nutzen Sie deshalb das Technikinteresse Ihrer Mitarbeiter und lassen Sie sie einen Feuerlöscher genau untersuchen. Jeder Ihrer Mitarbeiter sollte sicher sein, dass er einen Feuerlöscher innerhalb von wenigen Sekunden einsetzen kann.
Praxis-Tipp: Die Bedienung eines Feuerlöschers lernen Ihre Mitarbeiter am besten in der Praxis. Führen Sie deshalb eine Feuerlöschübung auch einmal in Ihrem Betrieb durch.
Schritt 4: Erläutern Sie das Brandschutzkonzept
Jeder Mitarbeiter sollte im Falle eines Brandes genau die Fluchtwege kennen. Gehen Sie diese deshalb mit Ihren Mitarbeitern ab. Weisen Sie auch auf die Verhaltensregeln hin, die nach der DIN 14096 Teil der Brandschutzordnung sind und überall in Ihrem Betrieb aushängen müssen. Zeigen Sie Ihren Mitarbeitern außerdem, wo sich der Sammelplatz befindet.
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Die neuen und alten Eliten – oder: Wer kommt nach oben?
Wer schafft es in Wirtschaft oder Politik nach ganz oben? Der Talentierte, die Klügste, der Ehrgeizige, die Machtbewusste oder schlicht derjenige mit der besten Kinderstube?
Herkunft entscheidet über die Karriere?
Für Michel Hartmann, Professor an der Technischen Universität Darmstadt, ist die Antwort klar und eindeutig: Das Elternhaus bestimmt über den Aufstieg oder in Zahlen ausgedrückt: 4 von 5 Top-Managern der 100 größten deutschen Unternehmen stammen aus den oberen 3 % der Bevölkerung, dem Großbürgertum. Wer nicht aus diesen Kreisen stamme, so der Soziologie-Professor, habe es schwer, ganz an die Spitze zu gelangen.
Bildung statt Herkunft entscheidend
Karl Ulrich Meyer, Soziologe aus Yale, hält diese Aussage für wenig tragfähig. Natürlich befänden sich unter den Vorstandsvorsitzenden weniger Arbeiterkinder als deren Anteil an der Bevölkerung. Fakt sei aber auch, dass der überwiegende Teil der Führungskräfte Akademiker seien und unter ihnen finden sich viele soziale Aufsteiger. 1/3 des höheren Managements komme aus dem Milieu unterhalb von Gymnasiallehrern.
Die neuen Macht-Eliten
Gibt es Eliten im herkömmlichen Sinne denn überhaupt noch? Eliten zeichnen sich dadurch aus, dass sie eine gemeinsame Herkunft verbindet – wie früher den Adel –, dass sie sich in gemeinsamen Kreisen bewegen und eine ähnliche Gesinnung teilen. Aktueller ist heute der Begriff Macht-Eliten. Wer zum Kreis der Einflussreichen gehört, steigt auf, so glauben 69 % der deutschen Top-Manager nach einer Umfrage der internationalen Personalberatung LAB Lachner Aden Beyer & Company, die diese gemeinsam mit der „Wirtschaftswoche“ durchführte.
Elite bedeutet Status
In dieser Umfrage wurde deutlich, dass deutsche Führungskräfte mit dem Begriff Elite vor allem den persönlichen Status verbinden. 81 % verbinden mit Elite Spitzenpositionen in Wirtschaft, Politik, Kultur oder Gesellschaft. Nur für 26 % ist der Elitebegriff mit herausragenden Leistungen verknüpft. 28 % assoziieren die Zugehörigkeit zu angesehenen Familien, 47 % dagegen eine hervorragende Ausbildung.
Kämpfen macht stark
Konstantin Korotov, Professor an der European School of Management and Technologies (ESMT), an der High Potentials auf ihre Spitzenjobs vorbereitet werden, glaubt, dass es sogar ein Vorteil ist, nicht immer zu den Privilegierten gehört zu haben: Wer gelernt habe, sich durchzusetzen und auch einmal zu kämpfen, um Dinge zu verändern, dem falle es leichter, seine Mitarbeiter zu verstehen.
Wer schafft es in Wirtschaft oder Politik nach ganz oben? Der Talentierte, die Klügste, der Ehrgeizige, die Machtbewusste oder schlicht derjenige mit der besten Kinderstube?
Herkunft entscheidet über die Karriere?
Für Michel Hartmann, Professor an der Technischen Universität Darmstadt, ist die Antwort klar und eindeutig: Das Elternhaus bestimmt über den Aufstieg oder in Zahlen ausgedrückt: 4 von 5 Top-Managern der 100 größten deutschen Unternehmen stammen aus den oberen 3 % der Bevölkerung, dem Großbürgertum. Wer nicht aus diesen Kreisen stamme, so der Soziologie-Professor, habe es schwer, ganz an die Spitze zu gelangen.
Bildung statt Herkunft entscheidend
Karl Ulrich Meyer, Soziologe aus Yale, hält diese Aussage für wenig tragfähig. Natürlich befänden sich unter den Vorstandsvorsitzenden weniger Arbeiterkinder als deren Anteil an der Bevölkerung. Fakt sei aber auch, dass der überwiegende Teil der Führungskräfte Akademiker seien und unter ihnen finden sich viele soziale Aufsteiger. 1/3 des höheren Managements komme aus dem Milieu unterhalb von Gymnasiallehrern.
Die neuen Macht-Eliten
Gibt es Eliten im herkömmlichen Sinne denn überhaupt noch? Eliten zeichnen sich dadurch aus, dass sie eine gemeinsame Herkunft verbindet – wie früher den Adel –, dass sie sich in gemeinsamen Kreisen bewegen und eine ähnliche Gesinnung teilen. Aktueller ist heute der Begriff Macht-Eliten. Wer zum Kreis der Einflussreichen gehört, steigt auf, so glauben 69 % der deutschen Top-Manager nach einer Umfrage der internationalen Personalberatung LAB Lachner Aden Beyer & Company, die diese gemeinsam mit der „Wirtschaftswoche“ durchführte.
Elite bedeutet Status
In dieser Umfrage wurde deutlich, dass deutsche Führungskräfte mit dem Begriff Elite vor allem den persönlichen Status verbinden. 81 % verbinden mit Elite Spitzenpositionen in Wirtschaft, Politik, Kultur oder Gesellschaft. Nur für 26 % ist der Elitebegriff mit herausragenden Leistungen verknüpft. 28 % assoziieren die Zugehörigkeit zu angesehenen Familien, 47 % dagegen eine hervorragende Ausbildung.
Kämpfen macht stark
Konstantin Korotov, Professor an der European School of Management and Technologies (ESMT), an der High Potentials auf ihre Spitzenjobs vorbereitet werden, glaubt, dass es sogar ein Vorteil ist, nicht immer zu den Privilegierten gehört zu haben: Wer gelernt habe, sich durchzusetzen und auch einmal zu kämpfen, um Dinge zu verändern, dem falle es leichter, seine Mitarbeiter zu verstehen.
Deutsche bilden sich weiter
In Deutschland bilden sich wieder mehr Menschen weiter. Dies ergab eine Studie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).
Von 2003 bis 2006 stieg die Beteiligung an Weiterbildungsmaßnahmen von 41 auf 43 % an. Erklärtes Ziel der Bundesregierung sei es, bis 2015 diesen Anteil auf 50 % zu steigern. Auch beim lebenslangen Lernen legten die Deutschen zu. So haben laut Studie 72 % der Befragten an Weiterbildungskursen, informeller beruflicher Weiterbildung oder Lernen in der Freizeit teilgenommen.
Die berufliche Weiterbildung könnte im internationalen Vergleich besser dastehen: Nur 26 % der Befragten gaben an, sich beruflich weiterzubilden. Um diesen Anteil zu erhöhen, plant das Ministerium eine Bildungsprämie, mit der insbesondere niedrige und mittlere Einkommensgruppen motiviert werden sollen, sich in ihrem Beruf weiterzubilden.
Übrigens: Hier ein paar Weiterbildungstermine, die sich nicht verpassen sollten:
In Deutschland bilden sich wieder mehr Menschen weiter. Dies ergab eine Studie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).
Von 2003 bis 2006 stieg die Beteiligung an Weiterbildungsmaßnahmen von 41 auf 43 % an. Erklärtes Ziel der Bundesregierung sei es, bis 2015 diesen Anteil auf 50 % zu steigern. Auch beim lebenslangen Lernen legten die Deutschen zu. So haben laut Studie 72 % der Befragten an Weiterbildungskursen, informeller beruflicher Weiterbildung oder Lernen in der Freizeit teilgenommen.
Die berufliche Weiterbildung könnte im internationalen Vergleich besser dastehen: Nur 26 % der Befragten gaben an, sich beruflich weiterzubilden. Um diesen Anteil zu erhöhen, plant das Ministerium eine Bildungsprämie, mit der insbesondere niedrige und mittlere Einkommensgruppen motiviert werden sollen, sich in ihrem Beruf weiterzubilden.
Übrigens: Hier ein paar Weiterbildungstermine, die sich nicht verpassen sollten:
- Intensiv-Seminar: In nur 3 Schritten zum erfolgreichen Projektmanagement
- Intensiv-Seminar: Kritisieren ohne zu verletzen
- Intensiv-Seminar: BWL für Nicht BWLer
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Sozialmanagement / Nonprofit |
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So stellen Sie in Gesprächen die Weichen auf Erfolg
Zu einer erfolgreichen Gesprächsführung gehört nicht nur, dass Sie die verschiedenen Phasen eines Gesprächs genau kennen, sondern auch, dass Sie die letzten 30 Sekunden optimal nutzen, um abschließend nochmals besonders Einfluss auf Ihren Gesprächspartner nehmen zu können. Der Grund: Was Ihr Gegenüber am Ende hört, dessen wird er sich am besten erinnern können!
Zu einer erfolgreichen Gesprächsführung gehört nicht nur, dass Sie die verschiedenen Phasen eines Gesprächs genau kennen, sondern auch, dass Sie die letzten 30 Sekunden optimal nutzen, um abschließend nochmals besonders Einfluss auf Ihren Gesprächspartner nehmen zu können. Der Grund: Was Ihr Gegenüber am Ende hört, dessen wird er sich am besten erinnern können!
- Fassen Sie daher abschließend noch einmal zusammen, was besprochen wurde.
- Ziehen Sie ein positives Fazit aus der Sicht Ihres Gesprächspartners.
- Betonen Sie, wie wichtig eine gute Beziehung für Sie und Ihr Unternehmen ist.
- Bedanken Sie sich für das Gespräch und
- Bauen Sie eine Brücke in die Zukunft.
Rekord: Erstmals weit mehr als 1.000 Stiftungen pro Jahr gegründet
Die Zahl der jährlich neu gegründeten Stiftungen hat erstmals in der Stiftungsgeschichte die 1.000er-Marke durchbrochen. Das meldet der Bundesverband Deutscher Stiftungen. 1.134 rechtsfähige Stiftungen bürgerlichen Rechts wurden im Jahr 2007 gegründet. Das entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um mehr als 26 %. Damit gibt es in Deutschland aktuell 15.449 Stiftungen.
„Das zeigt: Reformen für mehr Stiftungsfreundlichkeit wirken. Denn die Steigerung lässt sich vor allem mit dem Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements erklären“, kommentiert der Vorsitzende des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen Fritz Brickwedde den neuen Rekord. Am 21.09.2007 waren rückwirkend zum 01. Januar erhebliche Verbesserungen im Stiftungssteuerrecht verabschiedet worden.
Vermehrt Anträge nach Verabschiedung von „Hilfen für Helfer“
In vielen Bundesländern wurden besonders in den Monaten nach Verabschiedung des „Gesetzes zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements“ vermehrt Anträge auf Anerkennung einer Stiftung entgegengenommen. So können seit der Verabschiedung des Gesetzes, auch bekannt als Initiative „Hilfen für Helfer“, Zuwendungen in den Vermögensstock von gemeinnützigen Stiftungen bis zu einer Höhe von 1 Mio. € steuerlich geltend gemacht werden.
Stiftungsvermögen wird sich in den nächsten 25 Jahren vervierfachen
Hans Fleisch, Generalsekretär des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen, verweist auch auf die zunehmend höhere Dotierung von Stiftungen: „Wir beobachten, dass sich Mäzene bei der Vermögensausstattung häufig am steuerlichen Rahmen orientieren. Die verbesserten steuerlichen Regelungen wirken darum nicht nur auf die Zahl, sondern auch auf die Vermögensgröße von neuen Stiftungen positiv. Das deutsche Stiftungsvermögen wächst dadurch zusätzlich, es wird sich innerhalb der nächsten 25 Jahre vermutlich mehr als vervierfachen.“
Nach neueren Schätzungen bündeln die Stiftungen bereits heute zusammen rund 100 Mrd. € Grundstockvermögen.
NRW liegt bei Neu-Stiftungen vorn
Das Land mit der größten Zahl neuer Stiftungen ist wie in den Vorjahren Nordrhein-Westfalen. Das bevölkerungsreichste Bundesland liegt sowohl mit 215 neu gegründeten Stiftungen als auch mit einem Bestand von jetzt 2.935 Stiftungen vorn. Platz 2 nimmt erneut Bayern ein (207 Neu-Errichtungen). Den 3. Platz belegt Baden-Württemberg (188). Bezogen auf die Einwohnerzahl sind in den Flächenländern die Hessen am stiftungsfreudigsten. Hoffnung wächst auch im stiftungsarmen Osten. Denn in den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Thüringen haben sich die Neugründungen gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt.
Frankfurt am Main bleibt stiftungsreichste Großstadt
Frankfurt am Main führt mit fast 72 Stiftungen pro 100.000 Einwohner das Städteranking weiter an. Überraschend hat sich Würzburg knapp hinter Frankfurt auf den 2. Platz geschoben. Auf dem 3. Platz folgt Hamburg mit rund 61 Stiftungen pro 100.000 Einwohner. Traditionell belegen ehemalige freie Reichs- und Hansestädte mit langer bürgerschaftlicher Tradition die vorderen Plätze bei der Stiftungsdichte.
Die Zahl der jährlich neu gegründeten Stiftungen hat erstmals in der Stiftungsgeschichte die 1.000er-Marke durchbrochen. Das meldet der Bundesverband Deutscher Stiftungen. 1.134 rechtsfähige Stiftungen bürgerlichen Rechts wurden im Jahr 2007 gegründet. Das entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um mehr als 26 %. Damit gibt es in Deutschland aktuell 15.449 Stiftungen.
„Das zeigt: Reformen für mehr Stiftungsfreundlichkeit wirken. Denn die Steigerung lässt sich vor allem mit dem Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements erklären“, kommentiert der Vorsitzende des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen Fritz Brickwedde den neuen Rekord. Am 21.09.2007 waren rückwirkend zum 01. Januar erhebliche Verbesserungen im Stiftungssteuerrecht verabschiedet worden.
Vermehrt Anträge nach Verabschiedung von „Hilfen für Helfer“
In vielen Bundesländern wurden besonders in den Monaten nach Verabschiedung des „Gesetzes zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements“ vermehrt Anträge auf Anerkennung einer Stiftung entgegengenommen. So können seit der Verabschiedung des Gesetzes, auch bekannt als Initiative „Hilfen für Helfer“, Zuwendungen in den Vermögensstock von gemeinnützigen Stiftungen bis zu einer Höhe von 1 Mio. € steuerlich geltend gemacht werden.
Stiftungsvermögen wird sich in den nächsten 25 Jahren vervierfachen
Hans Fleisch, Generalsekretär des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen, verweist auch auf die zunehmend höhere Dotierung von Stiftungen: „Wir beobachten, dass sich Mäzene bei der Vermögensausstattung häufig am steuerlichen Rahmen orientieren. Die verbesserten steuerlichen Regelungen wirken darum nicht nur auf die Zahl, sondern auch auf die Vermögensgröße von neuen Stiftungen positiv. Das deutsche Stiftungsvermögen wächst dadurch zusätzlich, es wird sich innerhalb der nächsten 25 Jahre vermutlich mehr als vervierfachen.“
Nach neueren Schätzungen bündeln die Stiftungen bereits heute zusammen rund 100 Mrd. € Grundstockvermögen.
NRW liegt bei Neu-Stiftungen vorn
Das Land mit der größten Zahl neuer Stiftungen ist wie in den Vorjahren Nordrhein-Westfalen. Das bevölkerungsreichste Bundesland liegt sowohl mit 215 neu gegründeten Stiftungen als auch mit einem Bestand von jetzt 2.935 Stiftungen vorn. Platz 2 nimmt erneut Bayern ein (207 Neu-Errichtungen). Den 3. Platz belegt Baden-Württemberg (188). Bezogen auf die Einwohnerzahl sind in den Flächenländern die Hessen am stiftungsfreudigsten. Hoffnung wächst auch im stiftungsarmen Osten. Denn in den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Thüringen haben sich die Neugründungen gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt.
Frankfurt am Main bleibt stiftungsreichste Großstadt
Frankfurt am Main führt mit fast 72 Stiftungen pro 100.000 Einwohner das Städteranking weiter an. Überraschend hat sich Würzburg knapp hinter Frankfurt auf den 2. Platz geschoben. Auf dem 3. Platz folgt Hamburg mit rund 61 Stiftungen pro 100.000 Einwohner. Traditionell belegen ehemalige freie Reichs- und Hansestädte mit langer bürgerschaftlicher Tradition die vorderen Plätze bei der Stiftungsdichte.
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